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	<title>FanFiction:Gefangen in der Vergangenheit - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Lester'sGirl am 15. März 2010 um 11:59 Uhr</title>
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		<author><name>Lester'sGirl</name></author>
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		<title>Lester'sGirl am 12. März 2010 um 16:31 Uhr</title>
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		<updated>2010-03-12T16:31:25Z</updated>

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		<author><name>Lester'sGirl</name></author>
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		<title>Lester'sGirl am 12. März 2010 um 16:29 Uhr</title>
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		<updated>2010-03-12T16:29:20Z</updated>

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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 12. März 2010, 16:29 Uhr&lt;/td&gt;
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Jenny ging zur Tür und lehnte sich in den Türrahmen, um den Dreien eine Weile unbemerkt zuzusehen. Lester versuchte gerade umständlich, die Kaffeemaschine zu bedienen, Danny lehnte links neben ihm  und Connor hockte auf der Küchenzeile an der anderen Wand. Sie sah nur Connor von vorne, und auch er hatte Reste eines Sonnenbrandes im Gesicht, und einen hellen Fleck an der Wange. Aus seiner Haltung schloss sie, dass er Magenschmerzen hatte, denn er wechselte häufig die Position, in der er sich gerade befand. Er kam ihr sehr blass vor, und ein wenig groggy. &amp;quot;In Ihrem Zustand? Machen Sie sich nicht lächerlich.&amp;quot; Lester schaufelte gerade mit der rechten Hand Kaffeepulver in den Filter, benutzte aber seine andere Hand nicht um den Filter festzuhalten. Er kippte nach ein paar Löffeln um und das braune Pulver verteilte sich auf der Anrichte. Leser fluchte, legte den Plastiklöffel weg und versuchte mehrmals, den Filter wieder hinzustellen, doch er war an einer Seite nach innen geknickt und hatte so keine Chance auf Standhaftigkeit. Lester lehnte den Filter dann an die Kaffeemaschine, hob seinen Löffel wieder auf und schüttete eine neue Ladung hinein. Wieder klappte der Filter zusammen und fiel diesmal sogar zu Boden. Lester ließ den Kopf hängen und stöhnte entnervt. &amp;quot;Brauchen Sie Hilfe?&amp;quot;, bot Danny großzügig an, und Jenny hörte, dass er sich das Lachen nur mit Mühe verkniff. Lester warf ihm einen ärgerlichen Blick zu und schnippte ihm den Löffel gegen die Stirn. &amp;quot;Halten Sie bloß den Schnabel.&amp;quot; Er ließ die kleine Sauerei, die er angerichtet hatte, wie sie war und drehte sich um, nach einer Krücke greifend, die neben Connor an die Anrichte gelehnt gewesen war. Als er Jenny erblickte, hielt er aprupt inne. &amp;quot;Oh.&amp;quot;, machte er, und auch Danny und Connor wandten sich zu ihr um. &amp;quot;Jenny!&amp;quot;, riefen beide gleichzeitig, und Connor sprang von der Anrichte, nur um dann, eine Grimasse schneidend, auf den Boden zu sinken. &amp;quot;Autsch!&amp;quot; Er presste seine Hände auf den Bauch und sah aus, als würde er sich gleich übergeben. Lester humpelte um ihn herum und lehnte sich vor Jenny auf seine Krücke. Danny überholte ihn und schlang seine Arme um sie, wobei er darauf achtete dass er sie nicht mit den Unterarmen berührte. Sie waren dick eingebunden, und bei ihrer Umarmung spürte Jenny, dass auch sein Bauch verarztet worden war. Connor kroch auf sie zu, zog sich an der Wand hoch und legte einen Arm um sie, den anderen ließ er auf seiner Wunde. &amp;quot;Und, was ist mit euch passiert?&amp;quot;, fragte Jenny neugierig, Dannys verbranntes Gesicht musternd. &amp;quot;Raptor. Das triffts eigentlich im Großen und Ganzen.&amp;quot;, antwortete Connor und hob sein Shirt hoch, um Jenny das dicke Pflaster auf seinem Bauch zu zeigen. Sie schüttelte den Kopf. &amp;quot;Leute, echt, es täte euch gut mal für ein paar Tage lang keine Dinosaurier zu bekämpfen!&amp;quot; Danny hob die Schultern. &amp;quot;Sag das doch denen! Ich hab mich bestimmt nicht freiwillig aufschlitzen lassen, nur um dann fast zu verbluten, beinahe zu Tode zu stürzen und dann wegen dem hohen Blutverlust zwei Wochen lang im Krankenhaus zu liegen!&amp;quot; &amp;quot;Glaub ich dir!&amp;quot;, grinste Jenny. &amp;quot;Ähm, also wir gehen derweil zu den Mädels nach drüben. Du kannst gerne noch 'ne Weile bleiben, zum plaudern mein ich.&amp;quot;, bot Connor an, doch Lester hob eine Augenbraue. &amp;quot;Haben Sie denn sonst nichts zu tun, Connor?&amp;quot; Danny legte die Stirn in Falten. &amp;quot;Ach, kommen Sie, James, der Junge kann's doch heute etwas langsamer angehen lassen.&amp;quot; Lester schien kurz zu überlegen, dann machte er sein Lester-Gesicht und seufzte. &amp;quot;Na schön. Aber die Berichte sind trotzdem am Samstag auf meinem Schreibtisch.&amp;quot; Danny grinste ihn kurz an und packte dann Connor, den er hastig aus dem Zimmer schob. &amp;quot;Hey, Danny, lass das! Ich kann selbst laufen! Und wehe, wenn du mich noch einmal &amp;quot;Junge&amp;quot; nennst!&amp;quot; Er sah kurz zu Jenny. &amp;quot;Kommst du dann?&amp;quot; Sie klopfte ihm auf die Schulter, während Danny ihn vorbeibuchsierte. &amp;quot;Möglich.&amp;quot;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Im Gegensatz zu Abby musste er sich beim Gehen und Stehen schwer auf die Krücke stützen, was ihn irgendwie ein wenig wie Doktor House erscheinen ließ. Auch sein Gesicht hatte Schnitte, Schrammen und war blass und eingefallen. Seine sonst zurückgegelten Haare hingen ihm heute in die Stirn, und Krawatte trug er auch keine. Trotzdem blitzten seine Augen sie mit dem selben amüsierten Ausdruck an, mit dem er alle seine Mitarbeiter ansah. Als er ihren unsicheren Blick bemerkte, hob er die Augenbrauen und grinste frech. &amp;quot;Und nun?&amp;quot; Jenny machte instinktiv einen Schritt auf ihn zu, und ehe er protestieren konnte, nahm sie auch ihn fest in die Arme. Während ihr stumm ein paar Tränen über die Wangen rannen, drückte er sie sie kurz an sich. &amp;quot;Ist ja niemanden was passiert.&amp;quot;, brummte er, und sie nickte. &amp;quot;Mhm.&amp;quot; Sie holte tief Luft, um die Tränen zurückzukämpfen. Während sie das tat, stellte sie fest, dass Lester noch genauso roch wie früher. Aber irgendwie hatte er sich in der Zwischenzeit verändert. &amp;quot;Ähm....Lassen wir uns auch irgendwann wieder los?&amp;quot;, erkundigte er sich, gewohnt sarkastisch. &amp;quot;Sie wissen genau was alles hätte passieren können, James! Sie könnten jetzt tot sein, genau wie alle anderen!&amp;quot;, schniefte sie ärgerlich. &amp;quot;Heulen Sie etwa?&amp;quot;, stellte Lester überrascht fest. Jenny ließ ihn noch verärgerter los. Sie hatte sich geirrt: Er hatte sich keinen Deut verbessert. &amp;quot;Das war das letzte Mal dass ich mir Sorgen um Sie gemacht habe!&amp;quot;, murrte sie und machte sich daran, die Küche zu verlassen. &amp;quot;Wo gehn' Sie hin?&amp;quot;, rief Lester ihr nach, und sie blieb stehen, ohne sich umzudrehen. &amp;quot;Da Sie sich ja anscheinend nicht über meine Anwesenheit zu freuen scheinen, gehe ich zurück in den Relaxraum, da wo die Leute sind die mich mögen.&amp;quot; Lester verdrehte die Augen, wissend, dass Jenny ihn nicht sehen konnte. &amp;quot;Herrgott, diese Frauen, nie kann man es ihnen recht machen!&amp;quot; Jenny bickte sich um. &amp;quot;Nun, Sie könnten es wenigstens versuchen.&amp;quot; Ein Lächeln trat langsam auf Lesters Gesicht. &amp;quot;Wenn Sie wollen, setzen wir uns rüber zu den Anderen in den Relaxraum, und dort erzählen wir Ihnen unsere Erlebnisse alle haargenau.&amp;quot; Jenny hob eine Augenbraue. &amp;quot;Im Ernst?&amp;quot; &amp;quot;Sicher, erstens ist die Couch dort drüben gemütlicher als mein Schreibtischstuhl, und zweitens hoffe ich Sie so dazu bewegen zu können mir eine Tasse Kaffee zu kochen.&amp;quot; Jetzt musste Jenny doch lachen. Sie machte Lester und sich selbst eine Tasse Kaffee, und trug sie für ihren ehemaligen Vorgesetzten nach drüben. Schon auf dem Weg dorthin begann Lester zu erzählen. &amp;quot;Also, wissen Sie, da war dieser Alarm, von dem wir heute nocht nicht wissen wer ihn ausgelöst hat. Becker, ganz in Ausübug seiner Pflicht, gabelt uns also alle mitten in der Nacht auf, und im Schlafanzug saheh wir uns dann im ARC mit einem völligen technischen Chaos konfrontiert.&amp;quot; Jenny hörte an der Art, wie er redete, dass es Lester so vorkam als würde er über etwas reden, das eine Ewigkeit her war: Seine Stimme klang distanziert und unbeteiligt. &amp;quot;In der Vergangenheit wurden wir also voneinander getrennt, zu jeweils einer Gruppe mit drei Leuten.&amp;quot; &amp;quot;OH!&amp;quot;, unterbrach Jenny ihn, &amp;quot;lassen Sie mich raten. Sie und die Mädels, und die drei anderen Männer.&amp;quot; Lester blieb stehen und sah sie stirnrunzelnd an. &amp;quot;Haben Sie die Geschichte bereits gehört?&amp;quot; Jenny lachte. &amp;quot;Nein. Das schlussfolgere ich logisch. Sie, Abby und Sarah haben völlig zerschundene Gesichter, und Danny, Connor und Becker haben Sonnenbrand.&amp;quot; Lester lächelte sie an. &amp;quot;Nicht schlecht.&amp;quot; Dann hakte er sich bei ihr ein, darauf bedacht, den Kaffee nicht zu verschütten und auf die Schlinge aufzupassen, und zusammen gingen sie in den Relaxraum, wo die anderen bereits warteten.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Lester'sGirl</name></author>
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		<title>Lester'sGirl am 9. März 2010 um 19:28 Uhr</title>
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		<updated>2010-03-09T19:28:03Z</updated>

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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 9. März 2010, 19:28 Uhr&lt;/td&gt;
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Immerhin sind wir auf der falschen Seite des Flusses.&amp;quot;, warf Sarah ein, und Becker wies mit dem Daumen auf irgend einen unbestimmeten Punkt hinter sich. &amp;quot;Weiter oben ist ein Baumstamm, der quer über dem Fluss liegt. Den können wir wie eine Brücke benutzen; Das weiß ich, weils mich unten durch gespült hat.&amp;quot; &amp;quot;Oh, super!&amp;quot;, rief Connor freudig und half Abby elegant auf die Beine. Diese tauschte einen vielsagenden Blick mit Sarah. &amp;quot;Was ist denn?&amp;quot;, fragte Danny, der diesmal das Gewehr an sich nahm. &amp;quot;Ähm, wenn diese Brücke auch von der naderen Seite gut passierbar ist, dann könnten wir eventuell ein kelines Problem bekommen.&amp;quot;, begann Sarah, und Abby fuhr fort: &amp;quot;Uns ist da nämlich eventuell noch ein Raptor auf den Fersen.&amp;quot; Die Anderen rissen die Augen auf. &amp;quot;Was? Ihr habt doch gesagt, ihr hättet sie getötet?&amp;quot; &amp;quot;Najaaah, zwei davon; Der Letzte war nicht so nett uns in den Fluss zu folgen.&amp;quot; Sarah lächelte ihn entschuldigend an. Becker legte den Kopf in den Nakcen und starrte in den Himmel. Es dämmerte. Er runzelte die Stirn. &amp;quot;Mensch, Mädels, ehrlich, hättet ihr das nicht ein wenig früher sagen können?&amp;quot; Schon hörten sie das bedrohliche, kläffende Geräusch, das Raptoren machten, wenn sie auf der Jagd waren. &amp;quot;Aaaach, kommt schon, ein einzelner Raptor, den packen wir doch leicht!&amp;quot;, beruhigte Danny sie zuversichtlich und schulterte lässig das Gewehr. Als etwas lautstark hinter ihm brüllte, erschrak er so dermaßen, dass er die Waffe fallen ließ. Noch während er hastig danach griff, schoss ein Raptor aus einem Busch, der ein paar Meter neben ihm stand. Der Rest der Gruppe schrie auf, im selben Moment hatte Danny das Gewehr erwischt und feuerte blindlings auf den Raptor. Bluttröpchen sprühten als feiner Regen über Danny, ehe der Dinosaurier aufheulte und kurz vor Danny zu Boden ging. Danny zitterte nicht minder als der Rest des Teams. &amp;quot;Verdammt!&amp;quot;, fluchte Connor schließlich. &amp;quot;Das war knapp!&amp;quot;, gestand auch Danny und neigte den Kopf. Ein wackeliges Grinsen trat auf sein Gesicht. &amp;quot;Hab doch gesagt wir erwischen ihn.&amp;quot; &amp;quot;Achtung!&amp;quot;, rief da plötzlich Abby, die mit panischem Gesicht auf den Raptor zu Dannys Füßen deutete. Der Fleischfresser kam mühelos wieder auf die Beine, er blutete an einer läppischen, kleinen Wunde an der Schulter. Er schnellte auf Danny zu, welcher hektisch das Gewehr hochriss.  Doch ehe er den Abzug drücken konnte, erreichte der Raptor ihn, und sprang ihn an. Das Gewehr segelte durch die Luft und landete auf dem Gras, Danny flog noch ein Stückchen weiter und schaffte es irgendwie, sich die Fußklaue des Raptors vom Leib zu halten. Allerdings erwischte die Echse ihn mit den Fingerkrallen am Bauch und den Unterarmen. Abby hechtete nach dem Gewehr und feuerte dem Raptor eine Kugel in den Hals, was ihn aber nur noch wütender zu machen schien. Er ließ von Danny ab und raste auf Abby zu. Connor konnte sie gerade noch wegziehen, doch der Raptor schnitt Abby mit den Fingerkrallen in die Hüfte und schlug ihr mit dem Schwanz das Gewehr aus den Händen. Es krachte etliche Meter weiter auf den Boden, wo es für alle außer Reichweite war. 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Diese tauschte einen vielsagenden Blick mit Sarah. &amp;quot;Was ist denn?&amp;quot;, fragte Danny, der diesmal das Gewehr an sich nahm. &amp;quot;Ähm, wenn diese Brücke auch von der naderen Seite gut passierbar ist, dann könnten wir eventuell ein kelines Problem bekommen.&amp;quot;, begann Sarah, und Abby fuhr fort: &amp;quot;Uns ist da nämlich eventuell noch ein Raptor auf den Fersen.&amp;quot; Die Anderen rissen die Augen auf. &amp;quot;Was? Ihr habt doch gesagt, ihr hättet sie getötet?&amp;quot; &amp;quot;Najaaah, zwei davon; Der Letzte war nicht so nett uns in den Fluss zu folgen.&amp;quot; Sarah lächelte ihn entschuldigend an. Becker legte den Kopf in den Nakcen und starrte in den Himmel. Es dämmerte. Er runzelte die Stirn. &amp;quot;Mensch, Mädels, ehrlich, hättet ihr das nicht ein wenig früher sagen können?&amp;quot; Schon hörten sie das bedrohliche, kläffende Geräusch, das Raptoren machten, wenn sie auf der Jagd waren. &amp;quot;Aaaach, kommt schon, ein einzelner Raptor, den packen wir doch leicht!&amp;quot;, beruhigte Danny sie zuversichtlich und schulterte lässig das Gewehr. Als etwas lautstark hinter ihm brüllte, erschrak er so dermaßen, dass er die Waffe fallen ließ. Noch während er hastig danach griff, schoss ein Raptor aus einem Busch, der ein paar Meter neben ihm stand. Der Rest der Gruppe schrie auf, im selben Moment hatte Danny das Gewehr erwischt und feuerte blindlings auf den Raptor. Bluttröpchen sprühten als feiner Regen über Danny, ehe der Dinosaurier aufheulte und kurz vor Danny zu Boden ging. Danny zitterte nicht minder als der Rest des Teams. &amp;quot;Verdammt!&amp;quot;, fluchte Connor schließlich. &amp;quot;Das war knapp!&amp;quot;, gestand auch Danny und neigte den Kopf. Ein wackeliges Grinsen trat auf sein Gesicht. &amp;quot;Hab doch gesagt wir erwischen ihn.&amp;quot; &amp;quot;Achtung!&amp;quot;, rief da plötzlich Abby, die mit panischem Gesicht auf den Raptor zu Dannys Füßen deutete. Der Fleischfresser kam mühelos wieder auf die Beine, er blutete an einer läppischen, kleinen Wunde an der Schulter. Er schnellte auf Danny zu, welcher hektisch das Gewehr hochriss.  Doch ehe er den Abzug drücken konnte, erreichte der Raptor ihn, und sprang ihn an. Das Gewehr segelte durch die Luft und landete auf dem Gras, Danny flog noch ein Stückchen weiter und schaffte es irgendwie, sich die Fußklaue des Raptors vom Leib zu halten. Allerdings erwischte die Echse ihn mit den Fingerkrallen am Bauch und den Unterarmen. Abby hechtete nach dem Gewehr und feuerte dem Raptor eine Kugel in den Hals, was ihn aber nur noch wütender zu machen schien. Er ließ von Danny ab und raste auf Abby zu. Connor konnte sie gerade noch wegziehen, doch der Raptor schnitt Abby mit den Fingerkrallen in die Hüfte und schlug ihr mit dem Schwanz das Gewehr aus den Händen. Es krachte etliche Meter weiter auf den Boden, wo es für alle außer Reichweite war. Und als Abby herumwirbelte, sah sie, dass sie plötzlich nichts mehr vor dem Angriff des Raubtiers schützen konnte.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Oho&lt;/del&gt;, &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;man kommt &lt;/del&gt;langsam zum &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Ende^^&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;In der Zwischenzeit hatte der Raptor seine Aufmerksamkeit auf Sarah gerichtet. Er riss ihr den Stock mit den Zähnen aus der Hand und zerbrach ihn mit einem kurzen Ruck seines Kiefers. &amp;quot;Oh oh!&amp;quot;&lt;/ins&gt;, &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;murmelte Sarah und ging &lt;/ins&gt;langsam &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;rückwärts. Der Raptor schien sie triumphierend anzugrinsen, zumindest zog er die Lefzen nach oben und entblößte spitze, gelbliche Zähne. Mit einem schwungvollen Schlenker seines rechten Armes traf er Sarahs Oberkörper und holte sie damit von den Füßen. Fast lässig trottete er dann auf sie zu, die Muskeln &lt;/ins&gt;zum &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Sprung angespannt. Sarah kroch unbeholfen nach hinten weg, ihre ganze rechte Seite ein Meer aus Schmerzen. Blut lief ihr den Arm hinunter, und der rasch anschwellenden Stelle an ihrem Brustkorb nach zu urteilen war ihr Schlüsselbein gebrochen. Ein schwarzer Schatten stürmte auf den Raptor zu und warf sich gegen ihn. Einen Bruchteil darauf fiel Becker zu Boden, von dem Saurier einfach abgeprallend. Der Raptor selbst landete unsanft auf der Seite. Sarah und Becker kämpften sich auf die Beine, liefen aufeinander zu, nahmen sich an den Händen und stolperten dann zu Danny hinüber, wo sie wieder zu Boden sackten. Becker schien sich die Schulter an seinem heilen Arm ausgerenkt zu haben, zumindest stand der Arm seltsam verdreht von seinem Oberkörper ab. Sarah nahm sich einen kurzen Moment, um ihre Schulter zu inspizieren. An der Stelle zwischen dem Schlüsselbein und dem Schultergelenk hatten sich die Krallen des Dinosauriers tief in das Fleisch gegraben. Sie blutete fast so heftig wie Danny an seinen Unterarmen, die er, um die Blutungen zu stillen, auf die Wunde am Bauch drückte. Alle drei sahen auf, als ein schabendes Geräusch ankündigte, dass der Raptor wieder auf die Beine kam. Er legte den Kopf schief und fixierte sie mit seinen gelben Augen. Abby und Connor waren näher am Fluss, und somit ein leichteres Ziel für den Raptor. Lester war durch den Tumult nun doch aufgewacht, befand sich in einer kauerned Position und beäugte dem Raptor angespannt. Seine fest zusammengepressten Lippen zeigten, dass er hoffte der Raptor hätte ihn noch gar nicht bemerkt. Er war am ehesten außerhalb der Reichweite des Raptors, allerdings auch gleichzeitig allein, der geschwächteste von ihnen und somit das leichteste Opfer. Egal wen von ihnen der Raptor sich aussuchen würde, keiner von ihnen wäre ohnehin noch in der Lage gewesen, abzuhauen. Schließlich trabte der Raptor los. Danny erkannte, dass er sich sie drei als seine ersten Opfer ausgewählt hatte. Er sprang auf die Beine, gefolgt von Sarah und Becker, und dann liefen sie auseinander, in getrennte Richtungen. Der Raptor beschloss, Becker zu folgen, welcher in Richtung Lester abhaute. Der Soldat schmiss sich auf den Boden, als der Raptor nach ihm schnappte, Lester rollte sich seitlich aus dem Weg. Becker wäre vor Schmerzen am liebsten liegen geblieben, doch er sah zu, dass er erneut abhaute, als der Raptor einen Haken schlug und ihm wieder nachsetzte. Lester brachte sich mit einem Satz nach hinten aus dem Weg des Raubtiers, und landete dabei auf dem Rücken. Stöhnend schloss er die Augen, als der Aufprall schmerzhaft durch seinen ganzen Körper vibrierte. Becker merkte, dass er nicht schnell genug war, um zu entkommen, und blickte sich um, wo die Anderen waren. Sie standen nun alle auf einem Haufen, und er sah ihnen an, dass sie aufgegeben hatten. Sie würden dem Urzeitmonster nicht entkommen. Er wurde langsamer und gesellte sich zu ihnen. Ein Haufen mitgenommener, blutiger, verängstigter und völlig erschöpfter Menschen, die nicht in diese Welt gehörten, und nun getötet werden würden durch etwas, was völlig gegen die Natur war. Becker drehte sich um und sah dem Tod, in Form eines dämonischen Velociraptors, entgegen. Ein Gedanke schoss ihm durch den Kopf: Er fand Lester sollte mit ihnen sterben; nicht allein, nachdem er zusehen hatte müssen wie sein Team, mittlerweile seine Freunde, blutrünstig zerfleischt worden waren. Er spürte, wie sich Sarahs und Dannys Hände in die seinen legten, und er drückte sie leicht. Wenigstens waren sie in ihren letzten Minuten noch zusammen. Becker schloss die Augen, dachte an Cutter und fragte sich, ob er wohl nun Stephen und Ryan kennenlernen würde. Dann machte er sich darauf gefasst, zu sterben. &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Ein lauter Schuss zerschnitt die Luft. Zwei weitere folgten, ehe Danny die Augen wieder öffnete. Der Raptor taumelte stark, war aber schon fast bei ihnen, und röchelte. Blut rann aus den Lücken zwischen seinen Zähnen hervor und tropfte auf den Boden. Wieder donnerte ein Schuss los, und eine Kugel bohrte sich in die Seite des Raptors. Jetzt schleppte sich das Tier mehr auf sie zu als dass es lief. Immernoch war es schnell genug um sie einfach zu zermalmen. Erneut krachte es viermal, und diesmal schlugen sich die Patronen in die Beine des Raptors. Der Theropode strauchelte, rutschte über den Boden, und versuchte sich mit seinen dünnen Armen hochzustemmen. Sein Körper war übel zugerichtet, Blut sprudelte aus den tiefen Schusswunden. Danny sah verwirrt auf und erblickte Lester, der mit grimmigen Gesicht, stocksteif aufgerichtet, in gut hundert Metern Entfernung stand und das Gewehr ein weiteres Mal ans Auge hob. Der gut gezielte Schuss traf den Hinterkopf des Raptors, und mit einem letzten, erstickten Gurgeln erschlaffte die riesige Echse. Das Team löste sich langsam aus der verkrampften Haltung, in der sie bis eben alle ausgeharrt hatten. Lester warf das Gewehr weg, ließ sich an Ort und Stelle zu Boden sinken und stützte sich mit den Händen ab. Er warf den Anderen einen vollkommen erschöpften Blick zu. &amp;quot;Ich würde jetzt langsam wirklich gerne wieder nach Hause.&amp;quot;  &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Da sie nun alle zwischen mittel- und schwerverletzt waren, konnten sie sich nicht mehr gegenseitig beim Gehen helfen, und kamen deswegen kaum noch voran. Es war mitten in der Nacht, und somit die wohl gefährlichste Zeit in dieser prähistorischen Welt. Trotzdem kümmerte sich niemand mehr darum, unentdeckt zu bleiben und vorsichtig zu sein. Wenn ihnen nicht gerade irgendetwas weh tat, quälten sie Hunger und Müdigkeit. Und dennoch schafften sie es irgendwie, den alten Baumstamm zu erreichen. Er lag wackelig und unsicher über einem Spalt in der Erde. Der Sturm musste ihm so übel mitgespielt haben. &amp;quot;Alter, das ist ja ne richtige Schlucht!&amp;quot;, staunte Connor, als er an dem Stamm vorbei nach unten blickte. Felswände fielen an beiden Uferseiten steil in die Tiefe, der Fluss verlief ungefähr 30 Meter weiter unten. Becker zuckte mit den Schultern. &amp;quot;Als ich durchgespült wurde, hatte der Fluss noch viel mehr Wasser.&amp;quot; &amp;quot;Na, das hilft uns jetzt ja ungemein weiter.&amp;quot;, brummte Lester, der sich müde auf das Ende des Stammes niedersinken ließ. Connor setzte sich zu ihm, und auch Danny folgte ihrem Beispiel. Sie waren die drei mit den schlimmsten Verletzungen, vor allem der Blutverlust machte ihnen zu schaffen. Außerdem waren bei Connor, wenn er Pech hatte, Organe verletzt worden. Becker und die Mädels hatten ihr Bestes versucht, sie zu verarzten, aber erstens hatten sie nicht genug Verbandszeug und zweitens waren sie selbst angeschlagen. &amp;quot;Wisst ihr was?&amp;quot;, begann Danny, der sich anders hinsetzte, um seine Wunden nicht zu belasten. Die Anderen sahen ihn neugierig an. &amp;quot;Ich finde, ich sollte es als erster versuchen. Wenn der Stamm passierbar ist, kommt ihr nach.&amp;quot; &amp;quot;Das ist doch bescheuert, Danny. In deinem Zustand segelst du hundertpro runter.&amp;quot;, schimpfte Becker, und Sarah nickte. &amp;quot;Ganz genau. Ich geh' vor, und dann könnt ihr der Reihe nach nachkommen.&amp;quot; &amp;quot;Eine Frau vorausschicken? Das machen wir sicher nicht!&amp;quot;, protestierte Connor, und Danny stand wieder auf. &amp;quot;Also dann, beschlossene Sache, und da ich eh der Teamchef bin, müsst ihr sowieso tun was ich sage.&amp;quot; Lester erhob sich ebenfalls. &amp;quot;Also der Chef hier bin ja wohl immer noch ich, wenn auch vielleicht nicht mehr für allzu lange!&amp;quot; Er sah prüfend in die Tiefe. &amp;quot;Was wollen Sie damit sagen?&amp;quot;, knurrte Danny, und baute sich, soweit sein ramponierter Körper das zuließ, vor Lester auf. Ein kurzes Grinsen huschte über Lesters Gesicht, als er wieder aufsah. &amp;quot;Dass Sie vorgehn werden.&amp;quot; Danny blickte ihn verdutzt an. Dann schmunzelte er ebenfalls. &amp;quot;Immer noch ganz der Alte, was?&amp;quot; Lester hob die Schultern. &amp;quot;Man tut was man kann.&amp;quot; Danny trat vorsichtig auf die provisorische Brücke und testete, ob das Holz ihn hielt. Dann setzte er langsam Fuß vor Fuß. Es donnerte leise. Sofort hielt er inne und sah über die Schulter zurück. &amp;quot;Was war das?&amp;quot; Connor legte die Stirn in Falten. &amp;quot;Ehrlich, willst du das wirklich wissen?&amp;quot; &amp;quot;Connor, WAS WAR DAS???&amp;quot; Der Student war noch blasser als zuvor im Gesicht. &amp;quot;Ich schätze, der Sturm bricht wieder los.&amp;quot; &amp;quot;WAS???&amp;quot; Danny riss die Augen auf. Die Wassermassen würden den Stamm fortreissen. Dann hätten sie keine Chance mehr zurück zu kommen. &amp;quot;Wir müssen alle schleunigst drüber!&amp;quot; Lester drehte sich kurz zum Rest des Teams um, und folgte Danny dann, keine Antwort abwartend. &amp;quot;Was tun Sie da?&amp;quot;, zischte Connor, und Lester balancierte konzentriert weiter, während er sprach. &amp;quot;Ich denke, dass es sinnvoller ist, dieses Hindernis so schnell wie möglich hinter uns zu lassen. Wenn es bricht, stürzen wir in die Tiefe, wenn wir bleiben, sterben wir auch. Wenn der Stamm hält, kommen wir vielleicht nach Hause. Entscheiden Sie selbst.&amp;quot; Connor verzog klagend das Gesicht. &amp;quot;Aaaaach Mann, wieso passiert ständig uns sowas?&amp;quot; Er kletterte seinem Chef hinterher. &amp;quot;Vorsichtig!&amp;quot;, erinnerte Abby ihn, als er fast das Gleichgewicht auf dem einen-Meter-dicken Stamm verlor. Sie waren alle sechs auf dem Stamm, als er das erste Mal knackte. Sie hätten es fast nicht bemerkt im Donnergrollen, doch ein leichtes Beben unter ihren Füßen ließ sie erschrocken erstarren. Danny drehte sich um, um zu sehen, wo sich die anderen befanden. Er hätte es vielleicht noch schaffen können, und Becker, der als Letzter ging, wäre eventuell noch auf die Ausgangsseite zurückgekommen. Doch der Rest würde hoffnungslos in die Tiefe stürzen. Wieder krachte das morsche Holz. &amp;quot;Was tun wir jetzt?&amp;quot;, rief Abby panisch. &amp;quot;Ruhe bewahren!&amp;quot;, blaffte Lester, und keiner rührte sich. Der Stamm hörte auf zu beben, und sie atmeten erleichtert aus. &amp;quot;Na also!&amp;quot;, meinte Danny, und machte den nächsten Schritt, nicht gewillt noch eine Sekunde länger auf dieser Todesfalle zu bleiben. Es krachte ohrenbetäubend, und dann gab das Holz unter ihnen nach.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Schreie erfüllten Connors Ohren, während er nach unten fiel. Wind pfiff ihm ums Gesicht, zersauste seine Haare. Er brüllte selbst aus Leibeskräften, als er den zerbrochenen Stamm unter sich hinabfallen sah. Ein kleines Stück des vorderen Endes war abgebrochen, und es hatte gereicht, um den Stamm aus seiner Verankerung zu reissen. Gerade, als Connor sich darauf gefasst machte, an den Felsen zu zerschellen, blieb der Baum längs zwischen den Schluchtwänden stecken. Die Sechs krachten darauf und krallten sich irgendwo fest, was ihren Sturz jäh bremste. Connor schnappte nach Luft. Er hing auf der oberen Seite an einem alten Astende, und war somit einigermaßen sicher. &amp;quot;Fast wie in KingKong!&amp;quot;, murmelte er, während er erleichtert sah, dass Abby, Sarah und Becker es auch geschafft hatten sich an dem Baum zu halten. &amp;quot;Connor!&amp;quot;, hörte er da Lesters genervte Stimme. Er drehte den Kopf und sah seinen Chef, der sich an ein Astloch klammerte, und den anderen Arm oben über den Stamm geschlungen hatte. Bis zur Hüfte lag er auf dem Stamm, seine Beine baumelten frei in der Luft. Danny hing noch unglücklicher, er krallte seine Hände in ein einzelnes Astloch an der Unterseite des Stammes und hing vollkommen ohne Stütze da. Nur seine Arme, die dummerweise zur Hälfte aufgeschlitzt waren, verhinderten nun dass er abstürzte. Der Stamm rutschte plötzlich ein paar Meter tiefer. Überrascht von der unerwarteten Bewegung, verlor Connor den Halt und knallte unsanft aufs Gesicht. Trotzdem schaffte er es, seine Arme um den Stamm zu legen, auf dem er jetzt längs drauflag. &amp;quot;Connor!&amp;quot;, rief Lester wieder, diesmal etwas angespannter. &amp;quot;Hören Sie auf den Baum zu umarmen und helfen Sie uns hoch!&amp;quot; Connor wollte ihnen ja helfen, aber seine Arme waren plötzlich wie festgeschraubt. Er starrte in die Tiefe. Wenn er fallen sollte, wäre das sein Ende. Es knackte, und wieder sackte der Stamm weiter ab. &amp;quot;UAH!&amp;quot;, schrie Danny, dessen Finger aus dem Astloch gerutscht waren, und der nun nur noch an einer Hand hing. Auch Lester rutschte ein Stück nach unten, als seine lädierte linke Seite sein Gewicht nicht länger tragen konnte. Ein abstehender Astarm und das Astloch verhinderten, dass er fiel, aber auch er baumelte jetzt frei in der Luft. Die Adern an seinen Armen, der Stirn und dem Hals schwollen an. Sein Kopf wurde rot. &amp;quot;CONNOR!&amp;quot;, brüllte er jetzt, voller Panik. Endlich kam Bewegung in den Studenten. Auch Abby, Sarah und Becker hatten begonnen, zu den Beiden hinüberzurobben. Sie drei lagen sicher oben  auf dem Stamm. Connor kroch zu Lester und streckte die Hand nach ihm aus. &amp;quot;Kommen Sie!&amp;quot;, rief er seinem Boss zu, der ungefähr einen halben Meter unter ihm hing. &amp;quot;Leute, schneller!&amp;quot;, flehte Danny, dessen Gesicht Schmerz und Angst widerspiegelten. &amp;quot;Ich kann mich nicht mehr halten.&amp;quot; Lester blickte nach unten. &amp;quot;Jetzt reden Sie keinen Mist und halten Sie sich fest!&amp;quot;, schimpfte er, doch er konnte sehen, dass Danny die Kraft ausging. Er hatte selbst kaum noch genug Energie, um sich weiter an dem Stamm festzukrallen. Sein Brustkorb fühlte sich an, als würde er gleich zerspringen. Er merkte, dass ihm Blut aus dem Mund lief, und befürchtete, dass sich eine der gebrochenen Rippen nun doch in die Lunge gebohrt hatte. Vor Anstrengung konnte er sowieso kaum noch atmen. Eine rasche Bewegung fing sich seine Aufmerksamkeit ein. Es war Danny, der den Halt verlor, und verzweifelt versuchte noch irgendwo ein Stück des Stammes zu erwischen. Er griff ins Leere, und stürzte. Lesters Linke schnellte nach unten und erwischte Dannys Handgelenk. Mit einem Ruck, der Lester glauben ließ, seine ganze linke Seite sei aufgeplatzt, wurde Dannys Sturz gebremst, und das zusätzliche Gewicht ließ ihn nach Luft schnappen. Seine eigene Hand rutschte jetzt aus dem Astloch, doch Connor war zur Stelle und packte seinen Boss. Lester fühlte sich, als würde er gleich entzwei gerissen, biss aber die Zähne zusammen und verzog nur das grimmig Gesicht. &amp;quot;Zieht uns hoch!&amp;quot;, plärrte Connor, als er merkte, dass er nun selbst über den Rand des Stammes gezogen wurde. &amp;quot;Connor!&amp;quot;, heulte Abby. &amp;quot;MACHT SCHON!!!&amp;quot;, brüllte Connor und presste die Augen zu, als er kopfüber vom Stamm gezogen wurde. &amp;quot;NEIN!&amp;quot;, schrien Becker und Sarah gleichzeitig, während Abby nur laut schluchzte.  &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Lester'sGirl</name></author>
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		<title>Lester'sGirl am 3. März 2010 um 20:05 Uhr</title>
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		<id>https://www.primepedia.de/index.php?title=FanFiction:Gefangen_in_der_Vergangenheit&amp;diff=11536&amp;oldid=prev</id>
		<title>Lester'sGirl am 3. März 2010 um 19:59 Uhr</title>
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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 3. März 2010, 19:59 Uhr&lt;/td&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das nächste Mal wurde sie von verschiedenen Dingen geweckt. Zum einen das plötzliche Einsetzten eines tosenden Sturms, zum anderen der Geruch nach Fisch und Knolloffeln. Sie stellte fest, dass ihr Kopf auf Sarahs Schoß ruhte, und Lesters Hemd wie eine Decke über sie gebreitet worden war. Sie befanden sich wohl in einer Höhle, denn die Wände um sie herum waren roh und aus Stein, und außer dem flackernden Schein eines Lagerfeuers drang kein Licht zu ihnen. Sie filterte die verschiedenen Geräusche heraus, die sie hörte. Das Rauschen der Blätter, das Plätschern des Regens, das Pfeiffen des Windes, das Prasseln des Feuers und die Unterhaltung von Lester und Sarah. Abby konzentrierte sich, um ihre Worte zu verstehen. Lester sagte gerade: &amp;quot;Der Sturm wird stärker. Ich denke, wir sollten die Nacht über hier bleiben, und wegen den Raptoren Wachen verteilen. Ich fange an, ich denke ich bin am ausgeruhtesten. Und wenn ich es nicht mehr aushalte, wecke ich Sie.&amp;quot; &amp;quot;Gute Idee.&amp;quot;, stimmte Sarah zu. Moment mal! Sturm? Raptoren? Da war doch was gewesen. Und seit wann waren sich Lester und Sarah einig? Wie lange sie wohl bewusstlos gewesen war? &amp;quot;Was meinen Sie, wie steht es um Abby?&amp;quot;, wollte Sarah wissen, und klang dabei sehr besorgt. Abby spürte, wie kurz darauf eine Hand auf ihre Stirn gelegt wurde. Sie fühlte sich extrem kühl an. &amp;quot;Schwer zu sagen, sie hat zwar Fieber, aber ich denke nicht, dass es etwas Ernstes ist. Sie sollte sich einfach nur ausruhen, im schlimmsten Fall ist es eine Gehirnerschütterung.&amp;quot;, meinte Lester und zog die Hand zurück. &amp;quot;Und woher wissen Sie das?&amp;quot;, fragte Sarah, und Abby konnte förmlich sehen, wie Lester sein vielsagendes Gesicht machte. &amp;quot;Naja, bei drei Kindern erlebt man schon so einiges. Glauben Sie mir, eine Woche mit ihnen und Sie wandeln nahe an einem Nervenzusammenbruch.&amp;quot; &amp;quot;Oh ja, glaub' ich Ihnen sofort, man kennt ja ihren Vater!&amp;quot;, neckte Sarah ihn, und Lester ließ ein trockenes &amp;quot;Haha.&amp;quot; hören. Auch Abby musste schmunzeln. Sie wollte eigentlich die Augen öffnen, fühlte sich aber noch zu erschöpft dazu. Außerdem fand sie es auf Sarahs Schoß extrem gemütlich, und Lester hatte ja gesagt sie solle sich ausruhen. Sie hörte ihnen also weiter beim Essen und plaudern zu. &amp;quot;Wie geht es dem Bein?&amp;quot;, erkundigte sich Sarah nach einer Weile mit vollem Mund. &amp;quot;Also wenn mich das Bein nicht umbringt, dann mein Rücken. Aber das wär ja auch kein Wunder, wo ich doch ständig die feinen Damen durch die Gegend schleppe.&amp;quot;, sagte Lester sarkastisch. &amp;quot;Pah, als starkem Mann dürfte Ihnen das doch nichts ausmachen, James!&amp;quot;, belehrte Sarah, und Lester schnaubte. &amp;quot;Möchte ja nicht wissen was ihr so auf die Wage bringt.&amp;quot; &amp;quot;Hey!&amp;quot;, brauste Sarah auf, und Lester lachte hinterhältig. &amp;quot;Soll das heissen wir sind fett?&amp;quot;, nuschelte da Abby benommen. Das hatte sie nun doch nicht auf sich sitzen lassen können! &amp;quot;Abby!&amp;quot;, riefen die Anderen erleichtert, und Abby legte den Kopf in den Nacken, um ihre Gefährten sehen zu können. Deren Gesichter waren zwar zerschrammt und ein wenig schmutzig, aber ansonsten wirkten sie putzmunter. &amp;quot;Schön euch zu sehen!&amp;quot;, grinste die Tierpflegerin und setzte sich vorsichtig auf. Ihr Schädel fühlte sich an, als würde er zerspringen. &amp;quot;Haben wir vielleicht was zu trinken da?&amp;quot;, meinte sie, und fuhr sich mit der Zunge über die trockenen Lippen. &amp;quot;Nein, tut mir Leid, ich habe den Wasserbehälter am Fluss verloren, als ich den Raptor damit verhauen hab.&amp;quot;, sagte Lester bedauernd, und Sarah stand auf. &amp;quot;Ich hol' dir schnell was.&amp;quot; Sie schlüpfte ins Freie. &amp;quot;Was ist denn eigentlich passiert?&amp;quot;, wollte Abby wissen und lehnte sich neben ihrem Chef an die Höhlenwand. Dieser grinste. &amp;quot;Nun, nachdem Sie den Raptor erdolcht haben, haben Sie das Bewusstsein verloren. Sarah hatte von ihrem Baum aus zwei weitere Raptoren erspäht, deswegen hab ich Sie geschultert und wir haben Reißaus genommen. Als dann dieser Sturm angefangen hat, haben wir uns in diese Höhle zurückgezogen, und nun tobt da draußen sowas wie ein gewaltiger Taifun.&amp;quot; Sarah kam zurück, ein riesiges Blatt in den Händen, dass sie wie einen Trichter geformt hatte, und in dem sich Regenwasser befand. Abby nahm ihn dankbar und trank ihn in wenigen Zügen leer. Dann aß sie ein paar BIssen, zog sich Lesters Hemd enger um die Schultern, weil sie fröstelte, und versuchte zu schlafen. Auch Sarah rollte sich ziemlich schnell am Feuer ein, und Lester hockte sich in den Schneidersitz und behielt den Höhleneingang im Auge. Abby war nun zu wach, um wieder einzuschlafen, und hing eine Weile lang ihren Gedanken - die hauptsächlich um Connor kreisten - nach. Als Lester näher ans Feuer rückte, wurde sie aus ihnen aufgeschreckt. Sie hob den Kopf. &amp;quot;Wenn Sie Ihr Hemd wiederhaben wollen, müssen Sie es nur sagen, James!&amp;quot; Lester zuckte beim Klang ihrer Stimme erschrocken zusammen. &amp;quot;Tut mir Leid!&amp;quot;, lachte Abby und robbte neben ihn. &amp;quot;Kein Ding!&amp;quot;, keuchte ihr Chef atemlos und strich sich eine Haarsträhne aus der Stirn. Er sah ihren wartenden Blick. &amp;quot;Schon gut, hab ja noch das T-Shirt an.&amp;quot; Zum Beweis zupfte er am schwarzen Stoff des Shirts. Seine sonst so wachsamen, schlauen Augen waren stumpf vor Müdigkeit. &amp;quot;Ich kann weiter Wache halten, wenn Sie wollen.&amp;quot;, bot Abby an, doch Lester schüttelte ernergisch den Kopf. &amp;quot;Sie sollten schlafen.&amp;quot; Abby hob die Schultern. &amp;quot;Versuch ich ja, aber sowas kann man nicht erzwingen, wissen Sie.&amp;quot; Lester sah sie kurz nachdenklich an, dann unterdrückte er ein Gähnen. Er lehnte sich mit dem Hinterkopf an die Felswand und starrte an die Decke.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das nächste Mal wurde sie von verschiedenen Dingen geweckt. Zum einen das plötzliche Einsetzten eines tosenden Sturms, zum anderen der Geruch nach Fisch und Knolloffeln. Sie stellte fest, dass ihr Kopf auf Sarahs Schoß ruhte, und Lesters Hemd wie eine Decke über sie gebreitet worden war. Sie befanden sich wohl in einer Höhle, denn die Wände um sie herum waren roh und aus Stein, und außer dem flackernden Schein eines Lagerfeuers drang kein Licht zu ihnen. Sie filterte die verschiedenen Geräusche heraus, die sie hörte. Das Rauschen der Blätter, das Plätschern des Regens, das Pfeiffen des Windes, das Prasseln des Feuers und die Unterhaltung von Lester und Sarah. Abby konzentrierte sich, um ihre Worte zu verstehen. Lester sagte gerade: &amp;quot;Der Sturm wird stärker. Ich denke, wir sollten die Nacht über hier bleiben, und wegen den Raptoren Wachen verteilen. Ich fange an, ich denke ich bin am ausgeruhtesten. Und wenn ich es nicht mehr aushalte, wecke ich Sie.&amp;quot; &amp;quot;Gute Idee.&amp;quot;, stimmte Sarah zu. Moment mal! Sturm? Raptoren? Da war doch was gewesen. Und seit wann waren sich Lester und Sarah einig? Wie lange sie wohl bewusstlos gewesen war? &amp;quot;Was meinen Sie, wie steht es um Abby?&amp;quot;, wollte Sarah wissen, und klang dabei sehr besorgt. Abby spürte, wie kurz darauf eine Hand auf ihre Stirn gelegt wurde. Sie fühlte sich extrem kühl an. &amp;quot;Schwer zu sagen, sie hat zwar Fieber, aber ich denke nicht, dass es etwas Ernstes ist. 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Deren Gesichter waren zwar zerschrammt und ein wenig schmutzig, aber ansonsten wirkten sie putzmunter. &amp;quot;Schön euch zu sehen!&amp;quot;, grinste die Tierpflegerin und setzte sich vorsichtig auf. Ihr Schädel fühlte sich an, als würde er zerspringen. &amp;quot;Haben wir vielleicht was zu trinken da?&amp;quot;, meinte sie, und fuhr sich mit der Zunge über die trockenen Lippen. &amp;quot;Nein, tut mir Leid, ich habe den Wasserbehälter am Fluss verloren, als ich den Raptor damit verhauen hab.&amp;quot;, sagte Lester bedauernd, und Sarah stand auf. &amp;quot;Ich hol' dir schnell was.&amp;quot; Sie schlüpfte ins Freie. &amp;quot;Was ist denn eigentlich passiert?&amp;quot;, wollte Abby wissen und lehnte sich neben ihrem Chef an die Höhlenwand. Dieser grinste. &amp;quot;Nun, nachdem Sie den Raptor erdolcht haben, haben Sie das Bewusstsein verloren. Sarah hatte von ihrem Baum aus zwei weitere Raptoren erspäht, deswegen hab ich Sie geschultert und wir haben Reißaus genommen. Als dann dieser Sturm angefangen hat, haben wir uns in diese Höhle zurückgezogen, und nun tobt da draußen sowas wie ein gewaltiger Taifun.&amp;quot; Sarah kam zurück, ein riesiges Blatt in den Händen, dass sie wie einen Trichter geformt hatte, und in dem sich Regenwasser befand. Abby nahm ihn dankbar und trank ihn in wenigen Zügen leer. Dann aß sie ein paar BIssen, zog sich Lesters Hemd enger um die Schultern, weil sie fröstelte, und versuchte zu schlafen. Auch Sarah rollte sich ziemlich schnell am Feuer ein, und Lester hockte sich in den Schneidersitz und behielt den Höhleneingang im Auge. Abby war nun zu wach, um wieder einzuschlafen, und hing eine Weile lang ihren Gedanken - die hauptsächlich um Connor kreisten - nach. Als Lester näher ans Feuer rückte, wurde sie aus ihnen aufgeschreckt. Sie hob den Kopf. &amp;quot;Wenn Sie Ihr Hemd wiederhaben wollen, müssen Sie es nur sagen, James!&amp;quot; Lester zuckte beim Klang ihrer Stimme erschrocken zusammen. &amp;quot;Tut mir Leid!&amp;quot;, lachte Abby und robbte neben ihn. &amp;quot;Kein Ding!&amp;quot;, keuchte ihr Chef atemlos und strich sich eine Haarsträhne aus der Stirn. Er sah ihren wartenden Blick. &amp;quot;Schon gut, hab ja noch das T-Shirt an.&amp;quot; Zum Beweis zupfte er am schwarzen Stoff des Shirts. Seine sonst so wachsamen, schlauen Augen waren stumpf vor Müdigkeit. &amp;quot;Ich kann weiter Wache halten, wenn Sie wollen.&amp;quot;, bot Abby an, doch Lester schüttelte ernergisch den Kopf. &amp;quot;Sie sollten schlafen.&amp;quot; Abby hob die Schultern. &amp;quot;Versuch ich ja, aber sowas kann man nicht erzwingen, wissen Sie.&amp;quot; Lester sah sie kurz nachdenklich an, dann unterdrückte er ein Gähnen. Er lehnte sich mit dem Hinterkopf an die Felswand und starrte an die Decke.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Da hörte auch Abby es: Abgehackte, kläffende Laute, die sie nur bei einem einzigen Tier bisher vernommen hatte - einem wütenden Velociraptor in einem Einkaufszentrum. &amp;quot;Oh, Gott!&amp;quot;, stöhnte sie auf, und Lester sprang auf die Beine, huschte zu Sarah hinüber und zog sie ohne Vorwarnung auf die Beine. &amp;quot;Wawawawas?&amp;quot;, stotterte diese, noch im Halbschlaf. &amp;quot;Die Raptoren! Wir müssen sofort hier weg!&amp;quot;, zischte Lester und schob die verwirrte Ägyptologin vor sich her aus der Höhle. Abby folgte ihnen, und fand sich gleich darauf in der rabenschwarzen Nacht wieder. Warmer Regen durchnässte sie binnen Sekunden, und Wind zerrte an ihren Kleidern. &amp;quot;Zum Fluss!&amp;quot;, hörte sie Lester vor sich sagen, und sie stürmten los, verfolgt von dem Kläffen der Fleischfresser. Schon nach ein paar Metern war von ihren Gefährten nichts mehr zu sehen. &amp;quot;Verdammt, alle wieder zurück!&amp;quot;, fluchte Lester, plötzlich rechts von ihr, und als sie den Rückwärtsgang einlegte, prallte sie fast gegen ihn. &amp;quot;Sarah, wir nehmen Abby in die Mitte, und egal was passiert, wir lassen uns nicht los, verstanden?&amp;quot; &amp;quot;Okay.&amp;quot;, bestätigte Sarah, und Abby spürte, wie zwei Hände nach den ihren tasteten. Sie packte zu und schon rannten sie wieder los. Es war unmöglich zu sagen, woher die Raptorenlaute kamen, der tosende Wind verzerrte jegliche Geräusche. Sie stolperten durch die Dunkelheit, und hätten wohl nicht einmal bemerkt wenn ein Raptor direkt neben ihnen gestanden wäre. Der Fluss kam nur langsam näher. &amp;quot;Was genau tun wir am Fluss?&amp;quot;, rief Sarah. &amp;quot;Was?&amp;quot;, kam Lesters Stimme dumpf zurück. Abby gab die Frage für Sarah weiter, und Lesters Antwort war überhaupt nicht mehr zu verstehen. Darum schrie Abby: &amp;quot;Ihn überqueren!&amp;quot; &amp;quot;Und wie?&amp;quot;, fragte Sarah, und nach einer Weile rief Abby: &amp;quot;Er weiß es noch nicht!&amp;quot; &amp;quot;Das ist doch total bescheuert!&amp;quot;, schimpfte Sarah, und Abby brüllte zurück: &amp;quot;Er sagt, wenn du was Besseres weißt, bist du gerne dazu eingeladen voraus zu laufen.&amp;quot; &amp;quot;DAS war doch jetzt nicht für IHN bestimmt!&amp;quot;, plärrte Sarah entnervt. Dann schrie Lester plötzlich so laut, dass selbst Sarah ihn glasklar verstand. &amp;quot;LAUFT!&amp;quot; Einen Bruchteil später traf sie etwas frontal von der Seite, und riss sie auseinander. Sarah flog zur Seite und landete irgendwo in einem Matschgraben. &amp;quot;Was ist los?&amp;quot;, schrie sie, und Brüllen war die Antwort. Die Raptoren hatten sie gefunden! &amp;quot;Abby! James!&amp;quot; Sie erhielt keine Antwort. Panik machte sich in ihr breit. Sie kämpfte sich auf die Beine und stürzte blindlings in Richtung Fluss davon. &amp;quot;Hallo?&amp;quot;, rief sie ein weiteres Mal, und vor ihr tauchte etwas Großes, Längliches auf. Sie hielt den Atem an und machte sich so klein wie möglich. &amp;quot;Der Raptor rannte an ihr vorbei. &amp;quot;Sarah?&amp;quot; Abbys Stimme war nicht weit von ihr. &amp;quot;Ich bin hier!&amp;quot;, antwortete Sarah, und tastete sich durch die Finsternis. Sie erwischte eine Hand und zog Abby erleichtert an sich. Nur dass Abby ihr viel flacher und größer vorkam als sonst. &amp;quot;Sarah, Haltung!&amp;quot;, tadelte Lester sie, und Sara ließ ihn los. &amp;quot;Oh.&amp;quot;, sagte sie verlegen und sah angestrengt in eine andere Richtung. &amp;quot;Abby ist hier auch irgendwo.&amp;quot; &amp;quot;Abby?&amp;quot;, rief Lester, und ein Kreischen durchschnitt die Luft. &amp;quot;ABBY!!!&amp;quot;, riefen jetzt Beide, und dann donnerte erneut etwas in sie. Allerdings war es dieses Mal kein Raptor, sondern eine völlig aufgelöste Abby. &amp;quot;Leute, ein Raptor ist hier!&amp;quot; &amp;quot;Was Sie nicht sagen!&amp;quot; Lester packte ohne ein weiteres Wort wieder ihre Hand und rannte mit ihnen zum Flußufer. &amp;quot;Bei der Strömung schaffen wir das nie!&amp;quot;, heulte Sarah und starrte in die reissende Strömung. &amp;quot;Wir mögen abgetrieben werden, aber im Vergleich zu den Biestern könne wir ans andere Ufer schwimmen!&amp;quot;, rief Abby, die Lesters Plan plötzlich verstanden hatte. &amp;quot;Abby!&amp;quot;, warnte da Lester, und diese wirbelte herum. Ein Raptor schnellte auf sie zu. &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Aby &lt;/del&gt;warf sich auf den Boden und entkam nur knapp seinen tödlichen Kiefern. &amp;quot;Ins Wasser!&amp;quot;, befahl Lester &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;sarah &lt;/del&gt;und rannte zu Abby hinüber. Sarah ignorierte den Befehl und tat es ihm gleich. Der Raptor griff ein weiteres mal an, und hätte Lester sie &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;icht &lt;/del&gt;mit zu Boden geworfen, hätte er Sarah voll erwischt. Gleich darauf revanchierte sich Sarah bei Lester, indem sie ihn am T-Shirt packte und zurück zu Boden zog, als dieser sich wieder erheben wollte, und dabei um ein Haar dem Raptor in das ausgestreckte Bein gelaufen wäre. Sarah füllte eine Hand mit Schlamm und schleuderte sie dem Raptor ins Gesicht. Sie suchte mit den Augen nach Abby, doch bei der Dunkelheit konnte sie den Raptor kaum noch &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;deutlich &lt;/del&gt;erkenen. Der Raptor konnte durch den Dreck in den Augen zunächst nichts sehen, und verlor im Sturm ihre Fährte. Die Beiden rannten zurück zum Flußufer und fanden dort Abby. Schon erschien der Dinosaurier wieder hinter ihnen. &amp;quot;Geht ihr vor, ich lenke ihn ab!&amp;quot;, rief Lester, und trennte sich von &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;ihenn&lt;/del&gt;. &amp;quot;James, nein!&amp;quot;, schrien die Frauen und &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;folgtem &lt;/del&gt;ihm. Der Raptor stürzte sich auf Lester, doch er duckte sich unter ihm weg, so dass die Echse über ihn drüber rauschte. Bei seinem Sturz erwischte der Raptor jedoch Lesters verletztes Bein mit der Schwanzspitze. Es knickte unter dem Beamten weg wie ein Streichholz und er flog in hohem Bogen in dem Schlamm. Jetzt war er dem Raptor hilflos ausgeliefert. Er näherte sich ihm knurrend. &amp;quot;Hey, hier!&amp;quot;, lockte Abby den Raptor an, und Sarah wedelte mit den Armen. &amp;quot;Friss uns, wir sind viel jünger und zarter als der da!&amp;quot; Der Raptor fackelte nicht lange und stürmte auf sie zu. Der Sturm ließ ihn aussehen wie einen Dämonen. Er kam unglaublich schnell näher. &amp;quot;Weich aus!&amp;quot;, schrie Abby, und die Frauen hechteten zur Seite. Der Raptor versuchte zu bremsen, doch auf dem nassen Boden rutschte er unkontrollierbar auf das Flussufer zu, wo er schließlich Kopf voraus in die Fluten stürzte und verschwand. Die Frauen lagen schweratmend am Boden. Lester humpelte zu ihnen herüber, wieder war die Wunde an seinem Bein aufgeplatzt, und frisches Blut schoss daraus hervor. &amp;quot;Alles in Ordnung?&amp;quot;, wollten die Mädels wissen, und Lester nickte.  Sie hatten das Gefühl, dass der Sturm aufklarte, der Wind ließ nach und der Regen wurde leichter. Trotzdem war es immer noch so dunkel, dass nach wenigen Metern alles in Schatten verschwamm. &amp;quot;Den Nächsten übernehm' ja dann wohl mal ich!&amp;quot;, bot Lester scherzhaft an, und trotz ihrer Angespanntheit grinsten die Drei.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Ich frag mich ständig, wie wir wohl hierher gekommen sind.&amp;quot;, murmelte er müde.  Abby nickte. &amp;quot;Ja, ich auch. Ich habe da auch so eine Idee...&amp;quot;, begann sie, doch Lester unterbrach sie, indem er ihr hastig die Hand auf den Arm legte. &amp;quot;Shhh!&amp;quot;, machte er und starrte angestrengt lauschend in die Dunkelheit. &amp;quot;Was-?&amp;quot;, fing Abby an, doch er brachte sie mit einer Handbewegung zum Schweigen. Da hörte auch Abby es: Abgehackte, kläffende Laute, die sie nur bei einem einzigen Tier bisher vernommen hatte - einem wütenden Velociraptor in einem Einkaufszentrum. &amp;quot;Oh, Gott!&amp;quot;, stöhnte sie auf, und Lester sprang auf die Beine, huschte zu Sarah hinüber und zog sie ohne Vorwarnung auf die Beine. &amp;quot;Wawawawas?&amp;quot;, stotterte diese, noch im Halbschlaf. &amp;quot;Die Raptoren! Wir müssen sofort hier weg!&amp;quot;, zischte Lester und schob die verwirrte Ägyptologin vor sich her aus der Höhle. Abby folgte ihnen, und fand sich gleich darauf in der rabenschwarzen Nacht wieder. Warmer Regen durchnässte sie binnen Sekunden, und Wind zerrte an ihren Kleidern. &amp;quot;Zum Fluss!&amp;quot;, hörte sie Lester vor sich sagen, und sie stürmten los, verfolgt von dem Kläffen der Fleischfresser. 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Darum schrie Abby: &amp;quot;Ihn überqueren!&amp;quot; &amp;quot;Und wie?&amp;quot;, fragte Sarah, und nach einer Weile rief Abby: &amp;quot;Er weiß es noch nicht!&amp;quot; &amp;quot;Das ist doch total bescheuert!&amp;quot;, schimpfte Sarah, und Abby brüllte zurück: &amp;quot;Er sagt, wenn du was Besseres weißt, bist du gerne dazu eingeladen voraus zu laufen.&amp;quot; &amp;quot;DAS war doch jetzt nicht für IHN bestimmt!&amp;quot;, plärrte Sarah entnervt. Dann schrie Lester plötzlich so laut, dass selbst Sarah ihn glasklar verstand. &amp;quot;LAUFT!&amp;quot; Einen Bruchteil später traf sie etwas frontal von der Seite, und riss sie auseinander. Sarah flog zur Seite und landete irgendwo in einem Matschgraben. &amp;quot;Was ist los?&amp;quot;, schrie sie, und Brüllen war die Antwort. Die Raptoren hatten sie gefunden! &amp;quot;Abby! James!&amp;quot; Sie erhielt keine Antwort. Panik machte sich in ihr breit. Sie kämpfte sich auf die Beine und stürzte blindlings in Richtung Fluss davon. &amp;quot;Hallo?&amp;quot;, rief sie ein weiteres Mal, und vor ihr tauchte etwas Großes, Längliches auf. Sie hielt den Atem an und machte sich so klein wie möglich. &amp;quot;Der Raptor rannte an ihr vorbei. &amp;quot;Sarah?&amp;quot; Abbys Stimme war nicht weit von ihr. &amp;quot;Ich bin hier!&amp;quot;, antwortete Sarah, und tastete sich durch die Finsternis. Sie erwischte eine Hand und zog Abby erleichtert an sich. Nur dass Abby ihr viel flacher und größer vorkam als sonst. &amp;quot;Sarah, Haltung!&amp;quot;, tadelte Lester sie, und Sara ließ ihn los. &amp;quot;Oh.&amp;quot;, sagte sie verlegen und sah angestrengt in eine andere Richtung. &amp;quot;Abby ist hier auch irgendwo.&amp;quot; &amp;quot;Abby?&amp;quot;, rief Lester, und ein Kreischen durchschnitt die Luft. &amp;quot;ABBY!!!&amp;quot;, riefen jetzt Beide, und dann donnerte erneut etwas in sie. 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		<author><name>Lester'sGirl</name></author>
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		<title>Lester'sGirl am 3. März 2010 um 19:34 Uhr</title>
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		<updated>2010-03-03T19:34:47Z</updated>

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Weil sie damit viel zu beschäftigt waren, ließen sie die Menschen in Ruhe. Nach einer Weile packte Abby plötzlich Sarahs Arm. &amp;quot;Sieh mal, da hinten!&amp;quot;, rief sie begeistert und deutete auf einen schwarzen Haufen im Schlick des Flussufers. Sie rannten darauf zu und erkannten Beckers kugelsichere Weste, die wohl von der Strömung angespült worden war. &amp;quot;Die Strömung fließt aus der Richtung des Anomalien-Berges, das heisst sie sind auch in diese Richtung gegangen!&amp;quot;, sagte Sarah und Abby nickte. &amp;quot;Du hast Recht. Holen wir Lester her und gehen wir los.&amp;quot; Sie stand auf und drehte sich um. Vor ihr erstreckte sich die weite, trockene Ebene. Ganz weit hinten sah sie die Triceratops-Herde grasen, und dazwischen war nichts als Erde, verdorrtes Gras und kleine Sträucher. Von Lester keine Spur. Auch Sarah stellte sich neben Abby und hielt Ausschau nach ihrem Boss. Der Mann war verschwunden. &amp;quot;Lester?&amp;quot;, rief Abby und wartete gespannt. Sie erhielten keine Antwort. &amp;quot;Lester!&amp;quot;, schrie jetzt Sarah, und ihr Gesicht wurde ängstlicher. &amp;quot;James, wo stecken Sie?&amp;quot;, probierte Abby es noch einmal, doch von ihrem Boss fehlte jede Spur. &amp;quot;Oh nein!&amp;quot;, schluchzte Sarah und schlug die Hände vor dem Mund zusammen. &amp;quot;Ihn wird doch nicht -!&amp;quot;, begann Abby, doch plötzlich packte sie und Sarah etwas am Nacken. Die Frauen kreischten laut auf. Hinter ihnen prustete jemand los. Sie wirbelten herum, nur um Lester dabei zu entdecken, wie er sich halb schief lachte über ihre erschrockenen Gesichter. &amp;quot;Sind Sie IRRE???&amp;quot;, plärrte Abby ihn an, und Sarah versetzte ihm einen wütenden Stoß gegen die Brust, der Lester, der sich sich ohnehin kaum noch auf den Beinen halten konnte vor Lachen,  unsanft auf dem Hosenboden landen ließ. Das hielt ihn nicht davon ab sich vor Schadenfreude auf &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;den &lt;/del&gt;Boden zu kugeln. Sarah starrte ihren Boss immer noch sauer an, doch Abby musste kichern. Endlich hatte Lester sich wieder beruhigt. Er kämpfte scih schweratmend wieder auf die Beine. &amp;quot;Sie hätten sich wirklich sehen sollen!&amp;quot;, meinte er, und konnte ein Glucksen immer noch nicht ganz verhindern. &amp;quot;Mein Gott, wir dachten Sie wären tot!&amp;quot;, zischte Sarah, und stapfte dann wütend in das Dickicht davon. Abby sah Lester stirnrunzelnd an. &amp;quot;Sie sollten wirklich etwas gegen Ihren &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;dunklen&lt;/del&gt;, &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;dunklen &lt;/del&gt;Humor tun.&amp;quot; Lester neigte den Kopf. &amp;quot;Sie haben wohl Recht, aber die Gelegenheit war einfach zu verlockend.&amp;quot; Er sah sie kurz an und presste dann fest die Lippen auf einander.  Abby seufzte, als er durch die Nase schnaubte und wieder in einen Lachanfall ausbrach. &amp;quot;Ich geh' dann mal Sarah zurückholen.&amp;quot;, teilte sie ihm mit und schlurfte los. Ein paar Schritte weiter hielt sie jedoch inne. &amp;quot;Connor wäre stolz auf Sie.&amp;quot;, sagte sie mit einem kleinen Lächeln und verschwand dann zwischen den Bäumen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Sarah und Abby liefen beschwingten Schrittes auf den Fluss zu. Sie hatten beschlossen, solange am Fluss entlang zu gehen, bis sie das nächste Anzeichen von ihren Freunden gefunden hatten, und je nachdem, in welcher Richtung es lag, würden sie dann ihren Weg fortsetzen. Lester suchte in der entgegengesetzten Richtung, derjenigen, die sich von dem Anomalien-Berg entfernte. Die drei achteten darauf, sich nicht zu nahe ans Ufer heranzubegeben, denn sie hatten nicht besonders Lust dem Mosasaurus erneut zu begegnen. Mehrmals fielen lange Schatten auf sie, und wenn sie die Köpfe hoben, sahen sie junge Pteranodons, die wohl gerade ihre ersten Flugstunden unternahmen. Weil sie damit viel zu beschäftigt waren, ließen sie die Menschen in Ruhe. Nach einer Weile packte Abby plötzlich Sarahs Arm. &amp;quot;Sieh mal, da hinten!&amp;quot;, rief sie begeistert und deutete auf einen schwarzen Haufen im Schlick des Flussufers. Sie rannten darauf zu und erkannten Beckers kugelsichere Weste, die wohl von der Strömung angespült worden war. &amp;quot;Die Strömung fließt aus der Richtung des Anomalien-Berges, das heisst sie sind auch in diese Richtung gegangen!&amp;quot;, sagte Sarah und Abby nickte. &amp;quot;Du hast Recht. Holen wir Lester her und gehen wir los.&amp;quot; Sie stand auf und drehte sich um. Vor ihr erstreckte sich die weite, trockene Ebene. Ganz weit hinten sah sie die Triceratops-Herde grasen, und dazwischen war nichts als Erde, verdorrtes Gras und kleine Sträucher. Von Lester keine Spur. Auch Sarah stellte sich neben Abby und hielt Ausschau nach ihrem Boss. Der Mann war verschwunden. &amp;quot;Lester?&amp;quot;, rief Abby und wartete gespannt. Sie erhielten keine Antwort. &amp;quot;Lester!&amp;quot;, schrie jetzt Sarah, und ihr Gesicht wurde ängstlicher. &amp;quot;James, wo stecken Sie?&amp;quot;, probierte Abby es noch einmal, doch von ihrem Boss fehlte jede Spur. &amp;quot;Oh nein!&amp;quot;, schluchzte Sarah und schlug die Hände vor dem Mund zusammen. &amp;quot;Ihn wird doch nicht -!&amp;quot;, begann Abby, doch plötzlich packte sie und Sarah etwas am Nacken. Die Frauen kreischten laut auf. Hinter ihnen prustete jemand los. 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Abby klärte ihn als Ausgleich über ihre Vergangenheit auf, darüber, wie sie ihre Eltern verloren hatten und wie sie sich seit Jahren um ihren Bruder Jack kümmerte. Lester musste sogar zugeben, dass ihn die Geschichten der jungen Tierpflegerin ehrlich interessierten. &amp;quot;Wird Zeit nach Hause zu kommen,&amp;quot;, dachte Lester, als er so auf den Boden starrte beim Gehen, &amp;quot;mit dieser Gesellschaft fange ich wirklich langsam an zu verweichlichen.&amp;quot; Er hatte Abby schon mehr gesagt als er ursprünglich eigentlich gewollt hatte, doch er spürte dass das Wissen bei Abby in Sicherheit war. Er drehte den Kopf in ihre Richtung, um sie trotzdem um Diskretion zu bitten, als sie an ihm vorbeistürmte und sich bei Sarah unterhakte. &amp;quot;Sarah, weißt du was mir unser lieber James hier gerade so erzählt hat??? Also, seine Frau heißt Mary, und er hat zwei Töchter und 'nen Sohn, und die Töchter sind sogar Zwillinge! Oh, und über seine Schulzeit gibt's auch einiges zu berichten!&amp;quot;, plapperte Abby drauf los. Lester hielt inne und starrte Abby fasssungslos an. &amp;quot;Na, so kann man sich irren!&amp;quot;, brummte er ärgerlich und schob die Hände in die Hosentaschen. Die Frauen drehten sich zu ihm um. &amp;quot;Haben Sie was gesagt?&amp;quot;, wollte Abby wissen und sah ihn treuherzig an. &amp;quot;Gott, sie weiß noch nicht mal dass sie mich verärgert hat!&amp;quot;, stellte Lester fest und verdrehte die Augen. &amp;quot;Nein, hab ich nicht.&amp;quot;, seufzte er und machte sich daran, zu ihnen aufzuschließen, als er plötzlich einen dunklen Punkt über Sarahs Schulter ausmachte. Der Punkt schien ziemlich schnell näher zu kommen, und außerdem zu wachsen. Er blieb wie angewurzelt stehen, kniff die Augen zusammen und spähte in die Ferne. Obwohl die Sonne ihn blendete, glaubte er ein echsenartiges Wesen mit langem Schwanz und kräftigen Beinen auszumachen. &amp;quot;Was ist, kommen Sie?&amp;quot;, schnauzte Sarah und verschränkte die Arme vor der Brust. Lester nahm langsam die Hände aus den Hosentaschen und ballte sie zu Fäusten, als er erkannte, was sich da näherte. &amp;quot;Oh nein!&amp;quot;, stöhnte er und und suchte mit den Augen nach dem Dickicht, in das sie nicht zurückgekehrt waren um eventuelle Spuren nicht zu übersehen. Nun würden sie niemals noch rechtzeitig dorthin kommen. &amp;quot;Was ist denn los?&amp;quot;, wiederholte Abby Sarahs Frage, und diese schnitt eine Grimasse. &amp;quot;Lass doch, Abby, der veralbert uns eh nur wieder!&amp;quot; Lester jedoch war plötzlich sehr darauf bedacht, keine hastigen Bewegungen zu machen, und hob langsam einen ausgestreckten Finger, mit dem er auf etwas hinter den Frauen deutete. &amp;quot;Raptor.&amp;quot;, sagte er mit leiser, ausdrocksloser Stimme. Und die Frauen wussten, dass er sich diesmal keinen Spaß mit ihnen erlaubte.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Sarah schmollte ihn an, als sie sich mal wieder auf den Weg gemacht hatten. Lester war es jedoch herzlich egal, er hatte seinen Spaß gehabt und seine Schadenfreude genossen. Abby hatte zuerst versucht, den Vermittler zwischen ihnen zu spielen, es aber dann aufgegeben, als Sarah ihr einen beleidigten Blick zugeworfen hatte. Also nutzte Abby den seltenen Moment der Geschwätzigkeit, den Lester gerade hatte, und fragte ihn eine Menge über sein Privatleben. Lester nahm es ihr nicht einmal übel; Abby war einfach eine Frau die sich viele Gedanken über ihre Freunde und Kollegen machte. Sie ließen sich also ein kleines Stückchen zurückfallen, und Lester erzählte Abby über seine Familie und Jugend. Abby klärte ihn als Ausgleich über ihre Vergangenheit auf, darüber, wie sie ihre Eltern verloren hatten und wie sie sich seit Jahren um ihren Bruder Jack kümmerte. Lester musste sogar zugeben, dass ihn die Geschichten der jungen Tierpflegerin ehrlich interessierten. &amp;quot;Wird Zeit nach Hause zu kommen,&amp;quot;, dachte Lester, als er so auf den Boden starrte beim Gehen, &amp;quot;mit dieser Gesellschaft fange ich wirklich langsam an zu verweichlichen.&amp;quot; Er hatte Abby schon mehr gesagt als er ursprünglich eigentlich gewollt hatte, doch er spürte dass das Wissen bei Abby in Sicherheit war. Er drehte den Kopf in ihre Richtung, um sie trotzdem um Diskretion zu bitten, als sie an ihm vorbeistürmte und sich bei Sarah unterhakte. &amp;quot;Sarah, weißt du was mir unser lieber James hier gerade so erzählt hat??? Also, seine Frau heißt Mary, und er hat zwei Töchter und 'nen Sohn, und die Töchter sind sogar Zwillinge! Oh, und über seine Schulzeit gibt's auch einiges zu berichten!&amp;quot;, plapperte Abby drauf los. Lester hielt inne und starrte Abby fasssungslos an. &amp;quot;Na, so kann man sich irren!&amp;quot;, brummte er ärgerlich und schob die Hände in die Hosentaschen. Die Frauen drehten sich zu ihm um. &amp;quot;Haben Sie was gesagt?&amp;quot;, wollte Abby wissen und sah ihn treuherzig an. &amp;quot;Gott, sie weiß noch nicht mal dass sie mich verärgert hat!&amp;quot;, stellte Lester fest und verdrehte die Augen. &amp;quot;Nein, hab ich nicht.&amp;quot;, seufzte er und machte sich daran, zu ihnen aufzuschließen, als er plötzlich einen dunklen Punkt über Sarahs Schulter ausmachte. Der Punkt schien ziemlich schnell näher zu kommen, und außerdem zu wachsen. Er blieb wie angewurzelt stehen, kniff die Augen zusammen und spähte in die Ferne. 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		<author><name>Lester'sGirl</name></author>
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		<title>Lester'sGirl am 3. März 2010 um 19:21 Uhr</title>
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Abby war die erste, die wieder einen klaren Gedanken fassen konnte. Sarah war vor Schock wie gelämt und starrte auf den reglosen Körper auf dem Boden. &amp;quot;Oh nein, oh nein, oh bitte nicht!&amp;quot;, murmelte Abby und setzte sich langsam in Bewegung. Sie wankte wie in Trance auf Lester zu, der seltsam verdreht in der feuchten Erde lag. Sarah schlich ihr hinterher. Obwohl sie wusste, dass hier noch irgendwo der letzte Velociraptor war, ging sie neben Lester auf die Knie. Seine Augen starrten ins Leere, sein sonst ohnehin schon blasses Gesicht war kalkweiß. Eine tiefe, hässliche, Wunde klaffte an der linken Seite seines Brustkorbs. Abby konnte die zersplitterten Rippen sehen, und all das Blut das zwischen ihnen hervorströmte. So viel Blut... Abby hörte, wie Sarah hinter ihr eine Mischung aus Würgen und Schluchzen hervorstieß.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Sie bekam fast einen Herzinfarkt, als Lester plötzlich neben ihr unterdrückt hustete. Langsam, ganz langsam, richteten sich seine Augen auf sie. &amp;quot;James!&amp;quot;, hauchte sie, und rückte näher an ihn heran. &amp;quot;James, mein Gott, was machen Sie für Sachen?&amp;quot; &amp;quot;Wie gehts ihm?&amp;quot;, flüsterte Sarah, und hockte sich neben Abby auf den Boden. &amp;quot;Wie sieht's denn wohl aus?&amp;quot;, murmelte Lester mit dünner Stimme. &amp;quot;Sie halten jetzt gefälligst die Klappe!&amp;quot;, schimpfte Abby, und versuchte ein aufheiterndes Gesicht zu machen. Lester musterte sie mit erstaunlich wachem Blick und schloss dann die Augen, die Lippen zu einem leichten Lächeln verzogen. &amp;quot;Ah. So schlimm also.&amp;quot; Er verzog das Gesicht und hustete. Feine Blutspritzer legten sich auf seine Wangen und Kinn, die der Regen sofort wegspülte. Dann öffnete er die Augen wieder, kniff sie aber zusammen. &amp;quot;Au.&amp;quot; Abby untersuchte rasch die Wunde. Sie war wirklich übel, aber möglicherweise nicht lebensbedrohlich. Wenn man ausreichend medizinische Versorgungsmittel gehabt hätte. Und kein wütender Raptor in der Dunkelheit lauern würde. &amp;quot;Ich reiss' nie wieder Witze über Dinos, wenn einer von ihnen in Hörweite steht.&amp;quot;, meinte Lester und hustete erneut. Jedes seiner Worte musste er mühsam hervorpressen. Dann versuchte er sich aufzurichten, sank aber sofort wieder zu Boden, eine schmerzerfüllte Grimasse schneidend. &amp;quot;Ah, verdammt.&amp;quot; &amp;quot;Wir müssen ihn hier wegschaffen!&amp;quot;, sagte Abby, und Sarah hob eine Augenbraue. &amp;quot;In dem Zustand?&amp;quot; Sie sah mit sorgenvollem Blick auf Lester. Er hatte begonnen, leicht zu zittern, weil er an Kraft verlor. &amp;quot;Das machts doch nur noch schlimmer!&amp;quot; &amp;quot;Sollen wir ihn dem Raptor überlassen?&amp;quot;, zischte Abby, und Sarah zuckte zusammen. &amp;quot;Nein! Natürlich nicht.&amp;quot; Sie saßen ratlos neben Lester und grübelten über eine Lösung nach. &amp;quot;Wieso der Raptor sich wohl so lange Zeit lässt?&amp;quot;, überlegte Abby laut, und Sarah runzelte die Stirn. &amp;quot;Er weiß, dass wir keine Chance gegen ihn haben. Er kostet seine Überlegenheit aus, indem er uns Angst einflößt.&amp;quot; Wieder hustete Lester, diesmal viel lauter und länger als zuvor. Ein Rinnsal aus Blut lief aus seinem Mundwinkel und tropfte auf den Boden. Auch seine Wunde blutete heftiger. &amp;quot;James?&amp;quot;, raunte Abby ängstlich. &amp;quot;Was?&amp;quot;, keuchte er, seine Stimme ein klägliches Flüstern. Er zitterte jetzt stärker, stöhnte alle paar Sekunden abgehackt vor Schmerzen und wurde zusehens schwächer. &amp;quot;Tut Ihnen noch was weh außer der Brust?&amp;quot;, wollte Sarah wissen, und er schnaubte kurz. &amp;quot;Eigent-... eigentlich... naja.... so ziemlich alles.&amp;quot; Er hustete wieder. Dann spannte sich plötzlich sein Körper an, und seine Augenlider begannen zu flackern. Er bebte jetzt regelrecht, was immer wieder von seinem unterdrückten, schmerzerfülltem Keuchen begleitet wurde. &amp;quot;James! JAMES!&amp;quot;, rief Abby panisch, und Sarah packte ihn an den Schultern und setzte ihn auf. Sein Kopf fiel nach vorne, und langsam erschlafften seine Glieder. Seine Augen huschten noch kurz zu Abby, ängstlich, fiebrig und hilfesuchend. Dann legte sich ein Schleier über sie, sie wurden dumpf und schlossen sich schließlich. &amp;quot;Wir bringen ihn hier weg, sofort!&amp;quot;, schrie Abby entsetzt, packte ihn an den Beinen und wartete ungeduldig, bis Sarah seinen Oberkörper hochgestemmt hatte. Sie rannten zum Fluß. Und da war er, der Velociraptor. Brüllend nahm er die Verfolgung auf. &amp;quot;Spring!&amp;quot;, befahl Abby, und sie und Sarah stürzten sich in die reissenden Fluten. Der Raptor hielt am Flussufer inne und knurrte wütend. Dann machte er kehrt und überließ die Menschen ihrem Schicksal.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Sarah schluckte einen Schwall Wasser, als sie wieder auftauchte. Die Strömung riss sie mit sich, und nur mit Mühe konnte sie sich über der Oberfläche halten. Abby krallte sich an ihrer Schulter fest, und versuchte mit der anderen Hand krampfhaft Lester über Wasser zu halten. Sarah paddelte unbeholfen mit den Armen und konnte nicht ausmachen, wo sich das andere Ufer befand. Wieder drückten sie die Wellen nach unten, und nur mit Mühe kam sie wieder an die Luft. Die Kraft schwand unkontrollierbar schnell aus ihrem Körper, und ihr wurde bewusst, dass sie vor Panik weinte. Sie war einfach noch nicht lange genug dabei, um mit dieser verworrenen Situation so locker fertig zu werden wie Abby oder die anderen. Und nun steckten sie in der Vergangenheit fest, ohne die Sicherheit je wieder zurückkehren zu können. Lester war schon schwer verletzt worden; Sarah wusste, dass es sehr ernst um ihn stand - sie mochte zwar vielleicht nicht so ein medizinisches Grundwissen wie Abby haben, aber sie hatte seine ersterbenden Augen gesehen. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis es dem Nächsten von ihenn so erging. Sie schimpfte sich selbst wegen ihrer negativen Gedanken, und versuchte die beklemmenden Gefühle abzuschütteln. Sie machte einen kräftigen Zug mit den Armen, und dann zwang sie sich zu einem weiteren, und noch einen. Sand berührte ihre Hände und Knie, weshalb sie sich die letzten Meter mehr aus dem Wasser zog als dass sie schwamm.  Abby kletterte hinter ihr aus dem Wasser, und gemeinsam hievten sie den bewusstlosen Lester an Land. Noch atmete er, Sarah konnte sehen wie sich seine lädierte Brust langsam hob und senkte. Doch sie wusste, dass das nicht mehr lange so bleiben würde. Das Wasser hatte das meißte Blut weggewaschen, aber schon schoss wieder neues hervor. Sie drehten ihn auf die Seite, so dass der Boden gegen seine Wunde drückte und sie mehr schlecht als recht verschloss. Dabei bahnte sich ein neues Blutrinnsal den Weg von seinem Mundwinkel über die Wange und dann von seinem Hals auf den Boden. Abby brach neben ihm zusammen, und rührte sich selbst nicht mehr. Sarah sank auf den Boden und rollte sich auf den Rücken. Der Mond schien jetzt fast ungehindert auf sie, und gerade, als Sarah das Bewusstsein verlor, sah sie eine dunkle Shiluette, die sich über sie beugte. Sie glaubte noch, Dannys Zottelmähne erkannt zu haben, bevor sie entgültig in die Finsternis hinüberdrivtete.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Der Sturm. Die Raptoren. Ihre Flucht. Der Angriff. Lester! Sarah riss die Augen auf und schoss nach oben. &amp;quot;Abby!&amp;quot;, rief sie, bevor sie überhaupt richtig darauf achtete was um sie herum gerade passierte. &amp;quot;Sarah, ganz ruhig, bloß keine Aufregung!&amp;quot;, sagte Becker ruhig, der neben ihr hockte und sie sanft auf den Boden zurückdrückte. Bei seinem Anblick machte ihr Herz einen freudigen Hüpfer. &amp;quot;Becker!&amp;quot;, hauchte sie und er grinste. Er wirkte müde und angespannt, genauso wie Lester in der vergangenen Nacht am Lagerfeuer. - Ach ja, Lester! &amp;quot;Was ist mit Lester?&amp;quot;, fragte sie Becker und setzte sich erneut auf. &amp;quot;Dem geht's gut!&amp;quot;, beruhigte sie dieser und schob sie erneut zurück gen Erde. Dann schien er kurz zu überlegen. &amp;quot;Na gut, ich nehm's zurück, miserabel triffts wohl eher, aber immerhin lebt er noch und ist wieder bei Bewusstsein.&amp;quot; &amp;quot;Ich will ihn und Abby sehen! Und wo sind Connor und Danny?&amp;quot;, wollte Sarah wissen, und saß plötzlich schon wieder, anstatt zu liegen. Becker seufzte. Dann stand er auf. Sarah fiel auf, dass sein rechter Arm in einer Schlinge um seinen Hals hing. Becker verschwand für einen Moment aus ihrem Blickfeld. Und dann hörte sie zu ihrer Erleichterung eine verärgerte Stimme, die zwar ungewohnt dünn und ein wenig brüchig, aber trotzdem unverkennbar die ihres Chefs war. &amp;quot;Danny, ich warne Sie, bleiben Sie mit der Nadel bloß von eminer Wunde weg! Am Ende seh ich noch aus wie Frankenstein's Monster!&amp;quot; &amp;quot;Aber Lester, wenn ich die Wunde nähe ist sie viel ungefährlicher!&amp;quot;, regte Danny sich auf. &amp;quot;Ich sagte NEIN!&amp;quot;, brüllte Lester, und kurz darauf: &amp;quot;Da!!! Sehen Sie! Ich hab's Ihnen doch gesagt! Meine Güte, die Rocky Mountains verlaufen gerader als diese Naht!&amp;quot; &amp;quot;Wissen Sie was, machen Sie's selbst!&amp;quot;, schimpfte Danny entnervt, und stapfte kurz darauf an Sarah vorbei. &amp;quot;Hey, Sarah!&amp;quot;, kläffte er, und Sarah machte eingeschüchtert eine abgehackte Handbewegung zur Begrüßung. &amp;quot;Hi.&amp;quot; Dann erhob sie sich und sah sich nach Lester um. Dieser hockte ein paar Meter im Schatten eines Baumes, an seinen Stamm gelehnt, und betrachtete unglücklich sein provisorisch genähtes Bein, bevor er kopfschüttelnd das Hosenbein wieder nach unten krempelte. &amp;quot;Sollen wir ihm Beistand leisten?&amp;quot;, bot Sarah eine sehr vertraute Stimme an, und grinsend tauchte Abby neben ihr auf. Zusammen gesellten sie sich zu Lester, dessen Augen freudig aufleuchteten, als er die Beiden entdeckte. &amp;quot;Na endlich wieder ein paar erwachsene Menschen in meiner Umgebung!&amp;quot;, seufzte er erleichtert, lehnte den Hinterkopf an das Holz und faltete die Hände auf dem Bauch. &amp;quot;HEY, DAS HABEN WIR GEHÖRT!&amp;quot;, schrie Danny herüber. Die Frauen lachten. &amp;quot;Schön Sie wohlauf zu sehen.&amp;quot;, meinte Abby und begutachtete den dicken, weissen Verband um Lesters Brustkorb. Sein T-Shirt lag auf seinem Schoß, weshalb sie ausnahmsweise freie Sicht auf seinen Oberkörper hatten. Die linke Schulter war blau und geschwollen, weil dort der Raptor gegen ihn geprallt war. Die Prellung zog sich über den ganzen Oberkörper, und wurde erst in Richtung Bauch und rechtem Schlüsselbein ein wenig schwächer. Lester sah generell schlecht aus, er war blass, zerschrammt, hatte dunkle Schatten unter den Augen und ein eingefallenes Gesicht. Weil seine nassen Haare entweder vom Wind oder von der Sonne getrocknet worden waren, drehten sie sich über den Ohren ein wenig auf und standen auch sonst zersaust vom Kopf ab. &amp;quot;Ja, das freut mich auch.&amp;quot;, brummte er, und verzog dann das Gesicht. &amp;quot;GOTT, heute beweg ich keinen Muskel mehr!&amp;quot; Jemand klatschte in die Hände. &amp;quot;So Leute, sehen wir zu dass wir aufbrechen, dann könnten wir heute noch am Berg sein.&amp;quot; Danny kam voller Tatendrang auf sie zugeschritten. Lester streckte die Hände gen Himmel und machte eine unsagbare Leidensmiene. &amp;quot;Wieso?&amp;quot; Er deutete mehrmals hintereinander nach oben, als würde er Gott persönlich ansprechen wollen. &amp;quot;Wieso wieso wieso?&amp;quot; Die Frauen standen auf und gingen zu Connor und Becker, während Danny vorsichtig Lesters linken Arm packte und ihn so sachte wie möglich auf die Beine zog. &amp;quot;Hey, Connor!&amp;quot; begrüßte Sarah ihn und verzog gleich darauf das Gesicht. &amp;quot;Uh, du hast da was am Kinn!&amp;quot; Der violette Bluterguss leuchtete ihr auf Connors blasser Haut entgegen. &amp;quot;Ich weiß, stell dir vor. Freut mich auch dass du alles heil überstanden hast.&amp;quot;, grummelte er und ging zu Abby herüber. &amp;quot;Sei nicht traurig, das verschwindet doch wieder!&amp;quot;, tröstete ihn diese und hauchte einen Kuss auf die betroffene Stelle, was Connor augenblicklich ein breites Grinsen auf die Lippen zauberte. Indess trat Becker zu Sarah. Sie lächelten sich an. &amp;quot;Ich hab mir Sorgen gemacht.&amp;quot;, meinte der Soldat, und Sarah lachte. &amp;quot;Ach, wir haben gut aufeinander aufgepasst, wie du siehst.&amp;quot; Becker hob eine Augenbraue. &amp;quot;Du hast eine fast 3cm tiefe Wunde am Rücken, Abbys Schulter wurde zerfetzt und Lester wäre fast ausgeweidet worden. Also wenn ich auf mich aufpasse achte ich für gewöhnlich darauf in einem Stück zu bleiben.&amp;quot; Er sah kurz zu Danny hinüber, der sich einem Arm von Lester um den Nacken geschlungen hatte und seinem Boss dabei half, vorsichtige Schritte zu machen, um seine Wunde nicht überzubelasten. &amp;quot;Und was ist dann mit einem Arm?&amp;quot;, wollte Sarah wissen, und Becker zog ertappt den Kopf ein. &amp;quot;Ach das...&amp;quot;, murmelte er verlegen, und erzählte ihr dann kurz von seinem Sturz. Sarah verschränkte zufrieden die Arme vor der Brust. &amp;quot;Siehst du.&amp;quot; Becker nahm ihre Hand und drückte sie. &amp;quot;Ist doch egal, solange wir Beide nicht ernsthaft verletzt sind.&amp;quot; Danny und Lester blieben ein wenig abseits stehen und sahen den Beiden '''Pärchen''' eine Weile beim turteln zu. &amp;quot;Sieht wohl so aus, als ob wir beide noch eine Weile mit Enthaltsamkeit leben müssen.&amp;quot;, kommentierte Lester, und Danny wandte langsam den Kopf in seine Richtung. Ihre Nasenspitzen berührten sich dabei fast, und Danny musste den Kopf senken, um Lester in die Augen blicken zu können. &amp;quot;Wir könnten schwul werden.&amp;quot;, schlug er mit Smileygesicht vor, und Lester musterte ihn eine Weile, wobei er angestrengt über das Angebot nachzudenken schien. Dann schnitt er eine Grimasse. &amp;quot;Näääh, danke!&amp;quot;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ein &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Monsterkapitel ;p&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Und wieder wurde es für die 6 Menschen ein anstrengender Tag, der von langen Märschen und Zusammentreffen mit Dinosauriern geprägt war. Becker hatte Lester ein paar der Schmerztabletten gegeben, und sie unterstützten den Mann soweit, dass der mit Dannys Hilfe mit den anderen Schritt halten konnte. Wie schwer die Verletzung im Endeffekt war, wussten sie nicht, seine Rippen waren zwar zerschmettert worden, doch die Lunge schien soweit unbeschädigt. Alles in Allem hatte ihr Chef mehr als Glück gehabt. Connor schleppte die Ausrüstung, Abby das Gewehr, und Sarah leistete Becker Gesellschaft. Ihr fiel auf, dass die drei Männer, die auf der anderen Flussseite gelandet waren, von der Sonne gerötete Gesichter hatten; bei Danny hatte sich sogar ein böser Sonnenbrand auf den Wangen und den Armen gebildet. Außerdem hatten die 4 Männer alle Schatten auf den Wangen, weil sie seit mehreren Tagen keine Möglichkeit mehr auf eine Rasur gehabt hatten. Bei Connor und Becker hatte sich mittlerweile ein deutlich sichtbarer, stoppeliger Vollbart gebildet, Lester trug einen etwas helleren Dreitagebart zur Schau und Danny hatte hauptsächlich einen Kinnbart bekommen. Sie selbst und Abby waren ungeschminkt, ihre Haare ungekämmt, und, was Sarah besonders störte, hatten sich im Verlauf des Aufenthalts ihre Fingernägel zerstört. Während sie so vor sich hin dachte, kamen sie an einem Ankylosauruspärchen vorbei, dem sie eine Weile interessiert zusahen, ehe es ihnen den Rücken zuwandte und gemütlich davontrottete. &amp;quot;Verrückt.&amp;quot;, murmelte Becker und sah den urzeitlichen Tieren nach. Wie Sarah war er noch nicht lange genug beim Team, um diese Tiere als selbstverständlich hinzunehmen. Sarah nahm seine Hand und drückte sie kurz, und dann gingen sie weiter. Sie kamen an einem Kadaver vorbei, dessen Spezies sie nicht mehr genauer  definieren konnten. Sie stellten nur fest, dass es noch nicht besonders lange tot war. An einer kleinen, mit langem, weichem Gras bewachsenen Bucht bat Lester schließlich um eine Pause, und sie setzten sich auf den Boden und packten ihre letzten Essensvorräte aus. Lester lehnte sich an Connors Rücken, was ihm zuerst nicht passte, aber da er nicht zu den weit entfernten Bäumen latschen wollte, nahm er schließlich damit Vorlieb und knabberte schweigsam auf einem Nährstoffriegel herum. Die anderen unterhielten sich wieder über ihre Erlebnisse und über die verschiedenen Tiere, die sie gesehen hatten. Irgendwann holte Lester sich den Rucksack, formte ihn zu einem Kopfkissen und streckte sich auf dem Boden aus, um sich ein wenig auszuruhen. Connor kaute gerade ein Stück des gedörrten Fisches, als er plötzlich aufgeregt aufsprang. &amp;quot;Das ist es!&amp;quot; &amp;quot;Was ist was, Connor?&amp;quot;, fragte Danny ruhig, und schmierte sich eine handvoll Heilsalbe auf den Sonnenbrand in seinem Gesicht. Connor schluckte den Bissen krampfhaft hinunter. &amp;quot;Ich weiß wie wir hier her gekommen sind.&amp;quot; Der Rest verstummte. &amp;quot;Ah ja?&amp;quot;, machte Becker und wirkte desinteressiert. Sein Zorn auf Connor war immer noch nicht ganz verraucht. &amp;quot;Jemand muss es irgendwie geschafft haben, die Anomalie ins ARC zu verlagern, und hat sie dazu vorher geschlossen, damit sie sich bei unserer Ankunft erneut öffnen und uns einsaugen konnte. Es muss also jemand sein, der die dazu nötige Technologie besitzt.&amp;quot; Danny, Becker, Sarah und Abby sahen sich ratlos an. Dann hob Danny die Schultern. &amp;quot;Helen?&amp;quot; &amp;quot;Was für einen Sinn hätte das denn?&amp;quot;, meinte Abby und schüttelte den Kopf. &amp;quot;Nein, das glaube ich nicht. Seit Cutters Tod hat sie uns in Ruhe gelassen. Ich würde ja mehr auf Christine tippen, die scheint doch irgendetwas zu verbergen.&amp;quot; &amp;quot;Und wenn Helen ihre Entdeckungen aus der Zukunft nur an uns ausprobieren wollte?&amp;quot;, gab Sarah zu bedenken, und Becker fügte hinzu: &amp;quot;Außerdem wäre so jemand wie Connor ebenfalls in der Lage, so etwas zu bauen. Es muss also nicht einmal unbedingt jemand sein den wir kennen.&amp;quot; Connor seufzte resigniert. &amp;quot;Da hat Becker leider Recht. So lange wir hier festsitzen, haben wir sowieso keine Möglichkeit herauszufinden, wer uns so galant beseitigen wollte.&amp;quot; &amp;quot;Du denkst also es war geplant, dass wir sterben?&amp;quot;, hakte Danny nach, und der Student nickte. &amp;quot;Ich denke es zumindest. Zumindest fiele mir keine andere logische Antwort darauf ein, weshalb uns jemand mitten in der Nacht, völlig unvorbereitet, ohne die Möglichkeit weitere Unterstützung zu holen, und nur mit der notdürftigsten Ausrüstung ins leerstehende ARC beordern sollte um uns dann durch eine Riesenanomalie zu befördern.&amp;quot; &amp;quot;Der- oder diejenige konnten aber nicht wissen, dass sich die Anomalie tatsächlich dann öffnen würde, wenn wir im Anomaliedetektorraum eintreffen. Wenn Danny das Gewehr nicht fallengelassen hätte, wären wir jetzt womöglich gar nicht hier.&amp;quot;, widersprach Abby, und Becker schmunzelte. &amp;quot;Schätze, dieser Jemand kannte uns wohl ziemlich gut, und wusste, wie chaotisch das ein oder andere Teammitglied ist.&amp;quot; Sarah kicherte, während Connor, Danny und Abby rot anliefen; ob aus Scham oder Ärger konnte sie nicht mit Bestimmtheit sagen.  &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Lester'sGirl</name></author>
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		<title>Lester'sGirl am 17. Februar 2010 um 10:56 Uhr</title>
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		<updated>2010-02-17T10:56:28Z</updated>

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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 17. Februar 2010, 10:56 Uhr&lt;/td&gt;
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Das Rauschen der Blätter, das Plätschern des Regens, das Pfeiffen des Windes, das Prasseln des Feuers und die Unterhaltung von Lester und Sarah. Abby konzentrierte sich, um ihre Worte zu verstehen. Lester sagte gerade: &amp;quot;Der Sturm wird stärker. Ich denke, wir sollten die Nacht über hier bleiben, und wegen den Raptoren Wachen verteilen. Ich fange an, ich denke ich bin am ausgeruhtesten. Und wenn ich es nicht mehr aushalte, wecke ich Sie.&amp;quot; &amp;quot;Gute Idee.&amp;quot;, stimmte Sarah zu. Moment mal! Sturm? Raptoren? Da war doch was gewesen. Und seit wann waren sich Lester und Sarah einig? Wie lange sie wohl bewusstlos gewesen war? &amp;quot;Was meinen Sie, wie steht es um Abby?&amp;quot;, wollte Sarah wissen, und klang dabei sehr besorgt. Abby spürte, wie kurz darauf eine Hand auf ihre Stirn gelegt wurde. Sie fühlte sich extrem kühl an. &amp;quot;Schwer zu sagen, sie hat zwar Fieber, aber ich denke nicht, dass es etwas Ernstes ist. Sie sollte sich einfach nur ausruhen, im schlimmsten Fall ist es eine Gehirnerschütterung.&amp;quot;, meinte Lester und zog die Hand zurück. &amp;quot;Und woher wissen Sie das?&amp;quot;, fragte Sarah, und Abby konnte förmlich sehen, wie Lester sein vielsagendes Gesicht machte. &amp;quot;Naja, bei drei Kindern erlebt man schon so einiges. Glauben Sie mir, eine Woche mit ihnen und Sie wandeln nahe an einem Nervenzusammenbruch.&amp;quot; &amp;quot;Oh ja, glaub' ich Ihnen sofort, man kennt ja ihren Vater!&amp;quot;, neckte Sarah ihn, und Lester ließ ein trockenes &amp;quot;Haha.&amp;quot; hören. Auch Abby musste schmunzeln. Sie wollte eigentlich die Augen öffnen, fühlte sich aber noch zu erschöpft dazu. Außerdem fand sie es auf Sarahs Schoß extrem gemütlich, und Lester hatte ja gesagt sie solle sich ausruhen. Sie hörte ihnen also weiter beim Essen und plaudern zu. &amp;quot;Wie geht es dem Bein?&amp;quot;, erkundigte sich Sarah nach einer Weile mit vollem Mund. &amp;quot;Also wenn mich das Bein nicht umbringt, dann mein Rücken. Aber das wär ja auch kein Wunder, wo ich doch ständig die feinen Damen durch die Gegend schleppe.&amp;quot;, sagte Lester sarkastisch. &amp;quot;Pah, als starkem Mann dürfte Ihnen das doch nichts ausmachen, James!&amp;quot;, belehrte Sarah, und Lester schnaubte. &amp;quot;Möchte ja nicht wissen was ihr so auf die Wage bringt.&amp;quot; &amp;quot;Hey!&amp;quot;, brauste Sarah auf, und Lester lachte hinterhältig. &amp;quot;Soll das heissen wir sind fett?&amp;quot;, nuschelte da Abby benommen. Das hatte sie nun doch nicht auf sich sitzen lassen können! &amp;quot;Abby!&amp;quot;, riefen die Anderen erleichtert, und Abby legte den Kopf in den Nacken, um ihre Gefährten sehen zu können. Deren Gesichter waren zwar zerschrammt und ein wenig schmutzig, aber ansonsten wirkten sie putzmunter. &amp;quot;Schön euch zu sehen!&amp;quot;, grinste die Tierpflegerin und setzte sich vorsichtig auf. Ihr Schädel fühlte sich an, als würde er zerspringen. &amp;quot;Haben wir vielleicht was zu trinken da?&amp;quot;, meinte sie, und fuhr sich mit der Zunge über die trockenen Lippen. &amp;quot;Nein, tut mir Leid, ich habe den Wasserbehälter am Fluss verloren, als ich den Raptor damit verhauen hab.&amp;quot;, sagte Lester bedauernd, und Sarah stand auf. &amp;quot;Ich hol' dir schnell was.&amp;quot; Sie schlüpfte ins Freie. &amp;quot;Was ist denn eigentlich passiert?&amp;quot;, wollte Abby wissen und lehnte sich neben ihrem Chef an die Höhlenwand. Dieser grinste. &amp;quot;Nun, nachdem Sie den Raptor erdolcht haben, haben Sie das Bewusstsein verloren. Sarah hatte von ihrem Baum aus zwei weitere Raptoren erspäht, deswegen hab ich Sie geschultert und wir haben Reißaus genommen. Als dann dieser Sturm angefangen hat, haben wir uns in diese Höhle zurückgezogen, und nun tobt da draußen sowas wie ein gewaltiger Taifun.&amp;quot; Sarah kam zurück, ein riesiges Blatt in den Händen, dass sie wie einen Trichter geformt hatte, und in dem sich Regenwasser befand. Abby nahm ihn dankbar und trank ihn in wenigen Zügen leer. Dann aß sie ein paar BIssen, zog sich Lesters Hemd enger um die Schultern, weil sie fröstelte, und versuchte zu schlafen. Auch Sarah rollte sich ziemlich schnell am Feuer ein, und Lester hockte sich in den Schneidersitz und behielt den Höhleneingang im Auge. Abby war nun zu wach, um wieder einzuschlafen, und hing eine Weile lang ihren Gedanken - die hauptsächlich um Connor kreisten - nach. Als Lester näher ans Feuer rückte, wurde sie aus ihnen aufgeschreckt. Sie hob den Kopf. &amp;quot;Wenn Sie Ihr Hemd wiederhaben wollen, müssen Sie es nur sagen, James!&amp;quot; Lester zuckte beim Klang ihrer Stimme erschrocken zusammen. &amp;quot;Tut mir Leid!&amp;quot;, lachte Abby und robbte neben ihn. &amp;quot;Kein Ding!&amp;quot;, keuchte ihr Chef atemlos und strich sich eine Haarsträhne aus der Stirn. Er sah ihren wartenden Blick. &amp;quot;Schon gut, hab ja noch das T-Shirt an.&amp;quot; Zum Beweis zupfte er am schwarzen Stoff des Shirts. Seine sonst so wachsamen, schlauen Augen waren stumpf vor Müdigkeit. &amp;quot;Ich kann weiter Wache halten, wenn Sie wollen.&amp;quot;, bot Abby an, doch Lester schüttelte ernergisch den Kopf. &amp;quot;Sie sollten schlafen.&amp;quot; Abby hob die Schultern. &amp;quot;Versuch ich ja, aber sowas kann man nicht erzwingen, wissen Sie.&amp;quot; Lester sah sie kurz nachdenklich an, dann unterdrückte er ein Gähnen. Er lehnte sich mit dem Hinterkopf an die Felswand und starrte an die Decke. &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Ich habe da auch so eine Idee...&amp;quot;, begann sie, doch Lester unterbrach sie, indem er ihr hastig die Hand auf den Arm legte. &amp;quot;Shhh!&amp;quot;, machte er und starrte angestrengt lauschend in die Dunkelheit. &amp;quot;Was-?&amp;quot;, fing Abby an, doch er brachte sie mit einer Handbewegung zum Schweigen. Da hörte auch Abby es: Abgehackte, kläffende Laute, die sie nur bei einem einzigen Tier bisher vernommen hatte - einem wütenden Velociraptor in einem Einkaufszentrum. &amp;quot;Oh, Gott!&amp;quot;, stöhnte sie auf, und Lester sprang auf die Beine, huschte zu Sarah hinüber und zog sie ohne Vorwarnung auf die Beine. &amp;quot;Wawawawas?&amp;quot;, stotterte diese, noch im Halbschlaf. &amp;quot;Die Raptoren! Wir müssen sofort hier weg!&amp;quot;, zischte Lester und schob die verwirrte Ägyptologin vor sich her aus der Höhle. Abby folgte ihnen, und fand sich gleich darauf in der rabenschwarzen Nacht wieder. Warmer Regen durchnässte sie binnen Sekunden, und Wind zerrte an ihren Kleidern. &amp;quot;Zum Fluss!&amp;quot;, hörte sie Lester vor sich sagen, und sie stürmten los, verfolgt von dem Kläffen der Fleischfresser. Schon nach ein paar Metern war von ihren Gefährten nichts mehr zu sehen. &amp;quot;Verdammt, alle wieder zurück!&amp;quot;, fluchte Lester, plötzlich rechts von ihr, und als sie den Rückwärtsgang einlegte, prallte sie fast gegen ihn. &amp;quot;Sarah, wir nehmen Abby in die Mitte, und egal was passiert, wir lassen uns nicht los, verstanden?&amp;quot; &amp;quot;Okay.&amp;quot;, bestätigte Sarah, und Abby spürte, wie zwei Hände nach den ihren tasteten. Sie packte zu und schon rannten sie wieder los. Es war unmöglich zu sagen, woher die Raptorenlaute kamen, der tosende Wind verzerrte jegliche Geräusche. Sie stolperten durch die Dunkelheit, und hätten wohl nicht einmal bemerkt wenn ein Raptor direkt neben ihnen gestanden wäre. Der Fluss kam nur langsam näher. &amp;quot;Was genau tun wir am Fluss?&amp;quot;, rief Sarah. &amp;quot;Was?&amp;quot;, kam Lesters Stimme dumpf zurück. Abby gab die Frage für Sarah weiter, und Lesters Antwort war überhaupt nicht mehr zu verstehen. Darum schrie Abby&lt;/ins&gt;: &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;quot;Ihn überqueren!&amp;quot; &amp;quot;Und wie?&amp;quot;, fragte Sarah, und nach einer Weile rief Abby: &amp;quot;Er weiß es noch nicht!&amp;quot; &amp;quot;Das ist doch total bescheuert!&amp;quot;, schimpfte Sarah, und Abby brüllte zurück: &amp;quot;Er sagt, wenn du was Besseres weißt, bist du gerne dazu eingeladen voraus zu laufen.&amp;quot; &amp;quot;DAS war doch jetzt nicht für IHN bestimmt!&amp;quot;, plärrte Sarah entnervt. Dann schrie Lester plötzlich so laut, dass selbst Sarah ihn glasklar verstand. &amp;quot;LAUFT!&amp;quot; Einen Bruchteil später traf sie etwas frontal von der Seite, und riss sie auseinander. Sarah flog zur Seite und landete irgendwo in einem Matschgraben. &amp;quot;Was ist los?&amp;quot;, schrie sie, und Brüllen war die Antwort. Die Raptoren hatten sie gefunden! &amp;quot;Abby! James!&amp;quot; Sie erhielt keine Antwort. Panik machte sich in ihr breit. Sie kämpfte sich auf die Beine und stürzte blindlings in Richtung Fluss davon. &amp;quot;Hallo?&amp;quot;, rief sie ein weiteres Mal, und vor ihr tauchte etwas Großes, Längliches auf. Sie hielt den Atem an und machte sich so klein wie möglich. &amp;quot;Der Raptor rannte an ihr vorbei. &amp;quot;Sarah?&amp;quot; Abbys Stimme war nicht weit von ihr. &amp;quot;Ich bin hier!&amp;quot;, antwortete Sarah, und tastete sich durch die Finsternis. Sie erwischte eine Hand und zog Abby erleichtert an sich. Nur dass Abby ihr viel flacher und größer vorkam als sonst. &amp;quot;Sarah, Haltung!&amp;quot;, tadelte Lester sie, und Sara ließ ihn los. &amp;quot;Oh.&amp;quot;, sagte sie verlegen und sah angestrengt in eine andere Richtung. &amp;quot;Abby ist hier auch irgendwo.&amp;quot; &amp;quot;Abby?&amp;quot;, rief Lester, und ein Kreischen durchschnitt die Luft. &amp;quot;ABBY!!!&amp;quot;, riefen jetzt Beide, und dann donnerte erneut etwas in sie. Allerdings war es dieses Mal kein Raptor, sondern eine völlig aufgelöste Abby. &amp;quot;Leute, ein Raptor ist hier!&amp;quot; &amp;quot;Was Sie nicht sagen!&amp;quot; Lester packte ohne ein weiteres Wort wieder ihre Hand und rannte mit ihnen zum Flußufer. &amp;quot;Bei der Strömung schaffen wir das nie!&amp;quot;, heulte Sarah und starrte in die reissende Strömung. &amp;quot;Wir mögen abgetrieben werden, aber im Vergleich zu den Biestern könne wir ans andere Ufer schwimmen!&amp;quot;, rief Abby, die Lesters Plan plötzlich verstanden hatte. &amp;quot;Abby!&amp;quot;, warnte da Lester, und diese wirbelte herum. Ein Raptor schnellte auf sie zu. Aby warf sich auf den Boden und entkam nur knapp seinen tödlichen Kiefern. &amp;quot;Ins Wasser!&amp;quot;, befahl Lester sarah und rannte zu Abby hinüber. Sarah ignorierte den Befehl und tat es ihm gleich. Der Raptor griff ein weiteres mal an, und hätte Lester sie icht mit zu Boden geworfen, hätte er Sarah voll erwischt. Gleich darauf revanchierte sich Sarah bei Lester, indem sie ihn am T-Shirt packte und zurück zu Boden zog, als dieser sich wieder erheben wollte, und dabei um ein Haar dem Raptor in das ausgestreckte Bein gelaufen wäre. Sarah füllte eine Hand mit Schlamm und schleuderte sie dem Raptor ins Gesicht. Sie suchte mit den Augen nach Abby, doch bei der Dunkelheit konnte sie den Raptor kaum noch deutlich erkenen. Der Raptor konnte durch den Dreck in den Augen zunächst nichts sehen, und verlor im Sturm ihre Fährte. Die Beiden rannten zurück zum Flußufer und fanden dort Abby. Schon erschien der Dinosaurier wieder hinter ihnen. &amp;quot;Geht ihr vor, ich lenke ihn ab!&amp;quot;, rief Lester, und trennte sich von ihenn. &amp;quot;James, nein!&amp;quot;, schrien die Frauen und folgtem ihm. Der Raptor stürzte sich auf Lester, doch er duckte sich unter ihm weg, so dass die Echse über ihn drüber rauschte. Bei seinem Sturz erwischte der Raptor jedoch Lesters verletztes Bein mit der Schwanzspitze. Es knickte unter dem Beamten weg wie ein Streichholz und er flog in hohem Bogen in dem Schlamm. Jetzt war er dem Raptor hilflos ausgeliefert. Er näherte sich ihm knurrend. &amp;quot;Hey, hier!&amp;quot;, lockte Abby den Raptor an, und Sarah wedelte mit den Armen. &amp;quot;Friss uns, wir sind viel jünger und zarter als der da!&amp;quot; Der Raptor fackelte nicht lange und stürmte auf sie zu. Der Sturm ließ ihn aussehen wie einen Dämonen. Er kam unglaublich schnell näher. &amp;quot;Weich aus!&amp;quot;, schrie Abby, und die Frauen hechteten zur Seite. Der Raptor versuchte zu bremsen, doch auf dem nassen Boden rutschte er unkontrollierbar auf das Flussufer zu, wo er schließlich Kopf voraus in die Fluten stürzte und verschwand. Die Frauen lagen schweratmend am Boden. Lester humpelte zu ihnen herüber, wieder war die Wunde an seinem Bein aufgeplatzt, und frisches Blut schoss daraus hervor. &amp;quot;Alles in Ordnung?&amp;quot;, wollten die Mädels wissen, und Lester nickte.  Sie hatten das Gefühl, dass der Sturm aufklarte, der Wind ließ nach und der Regen wurde leichter. Trotzdem war es immer noch so dunkel, dass nach wenigen Metern alles in Schatten verschwamm. &amp;quot;Den Nächsten übernehm' ja dann wohl mal ich!&amp;quot;, bot Lester scherzhaft an, und trotz ihrer Angespanntheit grinsten die Drei. &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Lester'sGirl</name></author>
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